Galileo Galilei war ein einflussreicher italienischer Wissenschaftler, dessen Beiträge den Grundstein für die moderne Physik und Astronomie legten. Er wurde 1564 geboren und studierte zunächst Medizin an der Universität von Pisa, verlagerte seinen Schwerpunkt jedoch bald auf Mathematik und Naturphilosophie. Seine bahnbrechenden Arbeiten zur Bewegungsmechanik im frühen 17. Jahrhundert stellten langjährige aristotelische Überzeugungen in Frage und förderten die wissenschaftliche Methode des Experimentierens. Eine seiner bedeutendsten Errungenschaften war die Verbesserung des Teleskops, die ihm bahnbrechende astronomische Beobachtungen ermöglichte. Er entdeckte die vier größten Jupitermonde, untersuchte die Phasen der Venus und untersuchte Sonnenflecken. Diese Erkenntnisse stützten das von Kopernikus vorgeschlagene heliozentrische Modell, das die Sonne in den Mittelpunkt des Sonnensystems stellte und damit der weithin akzeptierten geozentrischen Sichtweise widersprach. Galileis Unterstützung des Heliozentrismus führte zu Konflikten mit der katholischen Kirche, die in seinem Prozess und dem anschließenden Hausarrest gipfelten. Dennoch inspirierte seine Arbeit zukünftige Generationen von Wissenschaftlern und festigte sein Erbe als Vater der modernen beobachtenden Astronomie und Schlüsselfigur der wissenschaftlichen Revolution.
Galileo Galilei war eine Schlüsselfigur der wissenschaftlichen Revolution und trug zur Entwicklung der modernen Physik und Astronomie bei.
Seine Innovationen, insbesondere bei Teleskopbeobachtungen, veränderten unser Verständnis des Kosmos.
Obwohl er wegen seines Glaubens verfolgt wurde, beeinflusst sein Erbe auch heute noch die Wissenschaft.