Leo Trotzki war eine Schlüsselfigur der Russischen Revolution und der frühen Sowjetunion und bekannt für seine Rolle als marxistischer Revolutionär und Theoretiker. Trotzki wurde 1879 in der heutigen Ukraine geboren und war neben Wladimir Lenin ein früher Unterstützer der bolschewistischen Bewegung. Er spielte eine entscheidende Rolle in der Oktoberrevolution von 1917 und wurde später Anführer der Roten Armee, was maßgeblich zum Sieg der Bolschewiki im Bürgerkrieg beitrug. Als Theoretiker entwickelte Trotzki das Konzept der „permanenten Revolution“ und argumentierte, dass sozialistische Revolutionen nicht auf ein einziges Land beschränkt sein könnten, sondern eine globale Bewegung sein sollten. Seine Ideen standen oft im Widerspruch zu denen Josef Stalins, was zu heftigen politischen Konflikten führte. Trotzki geriet innerhalb der Kommunistischen Partei schließlich in Ungnade und wurde 1929 verbannt. Trotz seines Exils setzte sich Trotzki weiterhin für seine revolutionären Ideen ein und kritisierte Stalins Politik, die er als bürokratisch und unterdrückerisch ansah. Seine Schriften aus dieser Zeit haben bis heute Einfluss auf verschiedene linke Bewegungen. Trotzki wurde 1940 in Mexiko ermordet, aber sein Erbe als revolutionärer Denker bleibt in der Geschichte des Sozialismus bestehen.
Leo Trotzki war ein prominenter marxistischer Revolutionär, geboren 1879. Er war maßgeblich an der Russischen Revolution und der Gründung der Sowjetunion beteiligt und setzte sich für eine globale sozialistische Bewegung ein.
Neben seinen politischen Aktivitäten war Trotzki ein produktiver Schriftsteller und Theoretiker, der für sein Konzept der „permanenten Revolution“ bekannt war, das die Idee einer Beschränkung des Sozialismus auf einzelne Nationen in Frage stellte.
Nachdem Trotzki aufgrund eines politischen Konflikts mit Josef Stalin ins Exil geschickt worden war, schrieb und kritisierte er weiterhin das Sowjetregime und hinterließ bis zu seiner Ermordung im Jahr 1940 einen bleibenden Einfluss auf die linken Ideologien.