Ein Film ist ein Film ist ein Film. Aber es muss ein Adjektiv davor stehen, wenn es kein Film eines Weißen ist.
(A movie is a movie is a movie. But it has to have an adjective in front of it if it's not a white guy's movie.)
Dieses Zitat unterstreicht die oft unbewussten Vorurteile in der Filmindustrie und in der Wahrnehmung des Publikums. Daraus lässt sich schließen, dass Filme, die von marginalisierten Gruppen geschaffen wurden oder unterschiedliche Geschichten erzählen, häufig mit beschreibenden Adjektiven gekennzeichnet werden, die ihre Andersartigkeit betonen, und nicht nur aufgrund ihrer künstlerischen Verdienste gewürdigt werden. Es lädt zum Nachdenken darüber ein, wie gesellschaftliche Vorurteile die Klassifizierung und Rezeption von Filmen beeinflussen, und regt uns dazu an, über Gerechtigkeit beim Geschichtenerzählen und bei der Anerkennung nachzudenken. Das Erkennen dieser Vorurteile ist ein Schritt hin zur Wertschätzung von Filmen aufgrund ihres Inhalts und nicht aufgrund der Linse, durch die sie betrachtet werden.