Behinderung wird im Nahen Osten aus einer anderen Perspektive betrachtet, weil man sich in Kriegsländern befindet, in denen sie viel mehr zum Mainstream gehört, also habe ich mich einfach nie „anders“ gefühlt.
(Disability in the Middle East is viewed through a different lens because you're in wartime countries where it's much more mainstream, so I was just never 'other'd.)
Dieses Zitat verdeutlicht, wie kulturelle und geopolitische Kontexte die Wahrnehmung von Behinderung beeinflussen. In vom Krieg betroffenen Regionen können Behinderungen stärker in das tägliche Leben integriert werden, was die Stigmatisierung verringert und das Gemeinschaftsgefühl zwischen Menschen fördert, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Es stellt die oft westlich orientierte Sichtweise in Frage, dass Behinderung etwas „Anderes“ oder von der Gesellschaft Getrenntes ist. Die Perspektive legt nahe, dass Widrigkeiten und Not die Widerstandsfähigkeit und eine breitere Akzeptanz fördern können, was zeigt, dass gesellschaftliche Normen und Einstellungen stark von Umweltfaktoren geprägt werden. Das Erkennen dieser Unterschiede kann weltweit den Weg für integrativere und einfühlsamere Ansätze ebnen und dabei betonen, dass Wahrnehmungen oft stärker vom gesellschaftlichen Kontext als von individuellen Umständen geprägt werden.