Aber hier geht es um mehr Power, mehr Energie, jünger und auch in Europa ist es immer noch nicht nur Unterhaltung. Theater oder Filme werden als moralische Institution betrachtet. Vielleicht sind sie deshalb so poetisch. Hier ist es klare Unterhaltung.

Aber hier geht es um mehr Power, mehr Energie, jünger und auch in Europa ist es immer noch nicht nur Unterhaltung. Theater oder Filme werden als moralische Institution betrachtet. Vielleicht sind sie deshalb so poetisch. Hier ist es klare Unterhaltung.


(Except here it's more power, more energy, younger and also in Europe it's still not only entertainment. Theater or films are looked at as a moral institution. That's why maybe they're so poetic. Here it's clear entertainment.)

📖 Maximilian Schell

 |  👨‍💼 Schauspieler

🎂 December 8, 1930  –  ⚰️ February 1, 2014
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Dieses Zitat unterstreicht einen faszinierenden kulturellen Kontrast zwischen zwei künstlerischen Landschaften: einer, die Unterhaltung bevorzugt, und einer anderen, die Kunst als Gefäß von moralischer Bedeutung betrachtet. Maximilian Schell geht auf die Energie und Lebendigkeit ein, die er als jugendliches Umfeld wahrnimmt – einen Kontext, in dem Kunst in erster Linie der Unterhaltung dient. Dieser energische, unterhaltungszentrierte Ansatz wird als eher kommerziell orientiert und möglicherweise weniger respektvoll gegenüber tieferen gesellschaftlichen und philosophischen Implikationen dargestellt.

Andererseits wird beschrieben, dass Europas Theater- und Filmtraditionen immer noch das Gewicht moralischer Forschung und Verantwortung tragen. Sie dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Herausforderung und Schärfung des gesellschaftlichen Gewissens, was ihren poetischen Charakter erklären könnte – Kunst, die zum Nachdenken anregt und anregt. Theater und Film fungieren in diesem Verständnis nahezu als ethische Institutionen, die den öffentlichen Diskurs und die Werte über die bloße Freizeit hinaus prägen.

Diese Dualität bringt eine zeitlose Spannung innerhalb der Künste zum Vorschein: das Gleichgewicht (oder manchmal auch der Kampf) zwischen kommerzieller Unterhaltung und künstlerischem Ausdruck, der zu Transformation und Selbstbeobachtung anregen soll. Beide Dimensionen sind unverzichtbar; Unterhaltung bietet Zugänglichkeit und Freude und regt das Publikum an, während moralische Fragen zum Nachdenken und möglicherweise zu gesellschaftlichen Veränderungen anregen. Die Wertschätzung beider Aspekte kann unsere Erfahrung als Konsumenten und Schöpfer von Kunst bereichern und es uns ermöglichen zu erkennen, wie Kultur durch ihre Absichten und den gesellschaftlichen Kontext geprägt wird.

Schells Beobachtung fordert uns heraus, darüber nachzudenken, was wir in der Kunst suchen und wie kulturelle Einstellungen nicht nur den Inhalt und Stil, sondern auch die Wirkung kreativer Werke prägen. Es lädt zu einem Dialog über die Rolle der Kunst als Spiegel und Form kollektiver Moral gegenüber einem Medium des Eskapismus und Vergnügens ein.

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Dezember 25, 2025

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