Ich habe aufgehört, Belletristik zu schreiben, als ich angefangen habe, Lieder zu schreiben, und ich vermisse es.

Ich habe aufgehört, Belletristik zu schreiben, als ich angefangen habe, Lieder zu schreiben, und ich vermisse es.


(I stopped writing fiction the moment I started writing songs, and I miss it.)

📖 Jake Shears

🌍 Amerikanisch  |  👨‍💼 Musiker

(0 Bewertungen)

Dieses Zitat von Jake Shears fängt eine tiefe Wahrheit über den kreativen Ausdruck und die Emotionen ein, die mit künstlerischen Aktivitäten verbunden sind. Wenn wir von einer Kunstform zur anderen wechseln, insbesondere vom Geschichtenerzählen über Fiktion bis hin zum Komponieren von Liedern, entsteht oft ein Gefühl von Verlust, Nostalgie oder Sehnsucht nach dem ursprünglichen Handwerk. Das Schreiben von Belletristik ermöglicht den tiefgreifenden Aufbau der Welt, die Entwicklung von Charakteren und die detaillierte Erforschung komplexer Themen. Es verkörpert die Kraft der Sprache, aus der Fantasie ganze Universen zu erschaffen, was Geduld, Disziplin und die Liebe zur erzählerischen Tiefe erfordert.

Der Übergang zum Songwriting ist zwar immer noch eine Form des Geschichtenerzählens, legt aber oft Wert auf Emotionen, Melodie und Kürze. Lieder konzentrieren sich in der Regel darauf, Gefühle prägnant und rhythmisch zu vermitteln, was die Art der Geschichten, die man erzählen kann, im Vergleich zu den umfangreichen Möglichkeiten der Fiktion einschränken kann. Das Zitat deutet darauf hin, dass Shears, sobald er sich dem Songwriting widmete, instinktiv die längere, aufwändigere Kunst des Geschichtenerzählens durch schriftliche Fiktion hinter sich ließ. Es kommt jedoch eine inhärente Sehnsucht zum Ausdruck – trotz des Erfolgs oder der Erfüllung, die das Songwriting mit sich bringt, hegt der Autor immer noch eine nostalgische Bindung an den reichhaltigeren, komplexeren Prozess des fiktionalen Geschichtenerzählens.

Dieses Gefühl findet bei vielen Kreativen Anklang, die die bittersüße Natur der Weiterentwicklung ihres künstlerischen Fokus erleben. Kreativität kann unterteilt und umgestaltet werden, aber das Herz bleibt oft mit der ursprünglichen Leidenschaft verbunden. Die Erkenntnis, dass man eine frühere Kunstform vermisst, unterstreicht die authentische emotionale Verbindung, die mit dem Schaffen verbunden ist, und unterstreicht, dass Kunst nicht nur ein Beruf, sondern ein wesentlicher Teil der Identität ist. Es ist eine Erinnerung an die komplexe Beziehung zwischen verschiedenen künstlerischen Unternehmungen und daran, wie jedes einzelne einen Eindruck in unserer Seele hinterlässt und uns manchmal nach dem „verlorenen“ Handwerk sehnen lässt, obwohl wir das, was wir gewonnen haben, schätzen.

Page views
65
Aktualisieren
Dezember 25, 2025

Rate the Quote

Kommentar und Rezension hinzufügen

Benutzerrezensionen

Basierend auf 0 Rezensionen
5 Stern
0
4 Stern
0
3 Stern
0
2 Stern
0
1 Stern
0
Kommentar und Rezension hinzufügen
Wir werden Ihre E-Mail-Adresse niemals an Dritte weitergeben.