Wenn die Arbeitslosigkeit auf Kosten einer garantierten konstanten Inflationsrate von 10 Prozent pro Jahr oder sogar 20 Prozent auf sagen wir 2 Prozent gesenkt werden könnte, wäre das ein gutes Geschäft.
(If unemployment could be brought down to say 2 percent at the cost of an assured steady rate of inflation of 10 percent per year, or even 20 percent, this would be a good bargain.)
Dieses Zitat hebt den Kompromiss zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation hervor, ein Konzept, das in der makroökonomischen Politik häufig diskutiert wird. Daraus lässt sich schließen, dass in bestimmten Kontexten die Annahme einer höheren Inflationsrate gerechtfertigt sein könnte, wenn diese zu einer deutlich geringeren Arbeitslosigkeit führt. Diese Perspektive stellt die traditionelle Ansicht in Frage, dass Inflation und Arbeitslosigkeit in einem umgekehrten Zusammenhang stehen, und wirft wichtige Fragen zu den akzeptablen Grenzen der Inflation bei der Verfolgung von Beschäftigungszielen auf. Es lässt uns darüber nachdenken, wie politische Entscheidungsträger wirtschaftliche Stabilität mit kurzfristigen Gewinnen in Einklang bringen und ob solche Kompromisse auf lange Sicht nachhaltig oder vorteilhaft sind.