"Stärke in was bleibt" von Tracy Kidder die Geschichte eines jungen burundischen Mannes, Deo, der Gewalt und Chaos in seiner Heimat überlebt. Die Erzählung folgt seiner herausfordernden Reise nach Amerika, wo er sich mit dem Trauma des Krieges und den Realitäten der Neueinstimmung in einem fremden Land auseinandersetzt. Kidder webt zusammen Themen der Belastbarkeit, Hoffnung und der Kraft des Mitgefühls, während Deo versucht, sein Leben wieder aufzubauen und schließlich denjenigen zurückzugeben, die von ähnlichen Kämpfen betroffen sind.
Das Buch berührt auch breitere Fragen der Infektionen und Ungleichheiten, die weltweit mitschwingen, und unterstreichen, wie systemische Unterschiede die am stärksten gefährdeten Populationen beeinflussen. Kidders Darstellung von Deos Reise betont nicht nur das persönliche Überleben, sondern bringt auch die sozialen Ungerechtigkeiten ans Licht, die Hindernisse für Genesung und Heilung schaffen. Diese ergreifende Erzählung fordert die Leser auf, über ihre Rolle bei der Bekämpfung von Ungleichheiten und der Förderung des Verständnisses über die Kulturen nachzudenken.