Meiner Meinung nach ist das geistige Gebet nichts anderes als ein vertrauter Austausch unter Freunden. Es bedeutet, sich häufig Zeit zu nehmen, mit Ihm allein zu sein, von dem wir wissen, dass er uns liebt. Das Wichtigste ist, nicht viel zu denken, sondern viel zu lieben und das zu tun, was einen am meisten zum Lieben anregt. Liebe ist keine große Freude, sondern der Wunsch, Gott in allem zu gefallen.

Meiner Meinung nach ist das geistige Gebet nichts anderes als ein vertrauter Austausch unter Freunden. Es bedeutet, sich häufig Zeit zu nehmen, mit Ihm allein zu sein, von dem wir wissen, dass er uns liebt. Das Wichtigste ist, nicht viel zu denken, sondern viel zu lieben und das zu tun, was einen am meisten zum Lieben anregt. Liebe ist keine große Freude, sondern der Wunsch, Gott in allem zu gefallen.


(Mental prayer in my opinion is nothing else than an intimate sharing between friends it means taking time frequently to be alone with Him who we know loves us. The important thing is not to think much but to love much and so do that which best stirs you to love. Love is not great delight but desire to please God in everything.)

📖 Saint Teresa of Avila

🌍 Spanisch  |  👨‍💼 Heilige

🎂 March 28, 1515  –  ⚰️ October 4, 1582
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Dieses Zitat bringt die Essenz des mentalen Gebets als persönlichen und innigen Dialog mit dem Göttlichen wunderbar auf den Punkt. Es wird betont, dass es bei einem solchen Gebet weniger um auswendig gelernte Rezitationen oder intellektuelle Übungen geht, sondern vielmehr darum, eine aufrichtige Verbindung zu fördern, die von Liebe und echter Absicht geprägt ist. Die Analogie von Freunden, die Momente miteinander teilen, erinnert uns daran, dass spirituelle Gespräche warmherzig, authentisch und offen sein können und auf Vertrauen und Zuneigung basieren. Die Botschaft ermutigt die Gläubigen, sich Zeit für diese heilige Gemeinschaft zu nehmen und bekräftigt die Idee, dass häufige, absichtliche Einsamkeit mit Gott den Glauben und das persönliche Wachstum stärkt. Bemerkenswert ist, dass das Zitat die Wahrnehmung von Liebe von bloßem emotionalem Vergnügen hin zu einem tief empfundenen Wunsch verschiebt, sein Leben mit dem göttlichen Willen in Einklang zu bringen. Diese Perspektive fordert uns heraus, oberflächliche Gefühle zu überwinden und eine tiefere Sehnsucht zu hegen, Gott in allen Aspekten unseres Lebens zu dienen und ihm zu gefallen. Es deutet darauf hin, dass wahre Liebe in der Spiritualität eher durch Taten zum Ausdruck kommt, die auf echter Hingabe beruhen, als durch flüchtige Momente der Freude. Die Betonung der Liebe statt des Nachdenkens fördert eine eher nach innen gerichtete, von Herzen kommende Praxis, bei der die Aufrichtigkeit der eigenen Absicht wichtiger ist als die intellektuelle Strenge. Gottes liebevolle Gegenwart wird zu einer Quelle des Trostes und der Führung und drängt die Gläubigen dazu, ein Gebetsleben zu pflegen, das auf Liebe, dem Wunsch nach Verbindung und dem Verzicht auf materielle Ablenkungen basiert. Letztendlich inspiriert uns dieses Zitat dazu, das Gebet als eine dynamische, liebevolle Beziehung zu sehen, die unsere Seele bereichert und unser Handeln auf göttliche Harmonie ausrichtet.

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Juli 18, 2025

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