Mein Vater zog Anfang 20 nach London und kehrte nie wirklich zurück. Die Ironie ist also, dass ich viel Zeit in Irland verbracht habe, aber nicht mit meinem Vater. Ich habe Filme in Belfast gedreht, wo er herkommt. Und ich habe in Dun Laoghaire gedreht. Was großartig ist. Und ich habe in Dublin gedreht.
(My dad moved to London in his early 20s and didn't really go back. So the irony is I've spent lots and lots of time in Ireland, but not with my dad. I've shot films in Belfast, where he's from. And I've shot in Dun Laoghaire. Which is great. And I've shot in Dublin.)
Dieses Zitat unterstreicht die interessante Dynamik von Erbe und persönlicher Erfahrung. Obwohl die familiären Wurzeln in Irland liegen, entsteht aufgrund der räumlichen Distanz und der Lebensentscheidungen oft eine Kluft zwischen Wurzeln und Präsenz. Die Arbeit der Redner in irischen Städten symbolisiert eine Verbindung zu ihrer Herkunft, auch wenn ihre persönliche Beziehung zu ihrem Vater distanziert blieb. Es reflektiert, wie Reisen – sowohl im wörtlichen als auch im metaphorischen Sinne – unser Verständnis von Identität und Zugehörigkeit prägen. Die Erwähnung von Filmdrehs fügt eine Ebene des Geschichtenerzählens hinzu und betont, dass die persönliche Geschichte durch kreative Aktivitäten erforscht und ausgedrückt werden kann. Insgesamt unterstreicht es die komplexe Art und Weise, wie Familiengeschichte und individuelle Erfahrungen miteinander verflochten sind und das Selbstbewusstsein über Entfernungen und Zeit hinweg prägen.