Kein Mann wird ein Seemann sein, der genug Einsicht besitzt, um ins Gefängnis zu kommen; Denn auf einem Schiff zu sein bedeutet, in einem Gefängnis zu sein, mit der Gefahr zu ertrinken ... Ein Mann im Gefängnis hat mehr Platz, besseres Essen und im Allgemeinen bessere Gesellschaft.

Kein Mann wird ein Seemann sein, der genug Einsicht besitzt, um ins Gefängnis zu kommen; Denn auf einem Schiff zu sein bedeutet, in einem Gefängnis zu sein, mit der Gefahr zu ertrinken ... Ein Mann im Gefängnis hat mehr Platz, besseres Essen und im Allgemeinen bessere Gesellschaft.


(No man will be a sailor who has contrivance enough to get himself into a jail; for being in a ship is being in a jail, with the chance of being drowned... a man in a jail has more room, better food, and commonly better company.)

📖 Samuel Johnson

🌍 Englisch  |  👨‍💼 Schriftsteller

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Dieses Zitat unterstreicht die oft paradoxe Natur von Freiheit und Gefangenschaft. Auf den ersten Blick erscheint die Inhaftierung von Natur aus einschränkend und bedrückend; Wenn eine Person jedoch gezwungen oder dazu verleitet wird, eine Inhaftierung anzustreben, etwa weil sie mit ihren aktuellen Umständen unzufrieden ist, kann die Inhaftierung als überraschend vorzuziehen erscheinen. Die zwischen Segeln und Gefangenschaft gezogene Analogie unterstreicht die Idee, dass der Reiz des Meeres – das als Symbol für Abenteuer, Erkundung und Unabhängigkeit gilt – auch inhärente Gefahren und Zwänge mit sich bringt. Segeln kann als eine Art Gefangenschaft erlebt werden, wobei der endlose Horizont und unvorhersehbare Stürme als Grenzen der eigenen Kontrolle dienen. Umgekehrt wird ein Gefängnis, das normalerweise als ein Ort absoluter Einschränkung betrachtet wird, hier als ein Gefängnis dargestellt, das bestimmte Annehmlichkeiten bietet – mehr Platz, besseres Essen, vorhersehbarere Kameradschaft –, was darauf hindeutet, dass die Gefangenschaft manchmal ein Zufluchtsort vor dem Chaos und der Ungewissheit der Freiheit sein kann. Die Reflexion regt uns dazu an, darüber nachzudenken, wie subjektiv die Wahrnehmung von Freiheit ist; Was wie Befreiung erscheint, kann in Wirklichkeit unsichtbare Gefahren bergen, und was wie Gefangenschaft erscheint, kann manchmal Frieden und Stabilität bieten. Es stellt unsere Annahmen darüber, was wahre Freiheit und Sicherheit ausmacht, in Frage und fördert eine differenzierte Sicht auf menschliche Wünsche und Grenzen. Letztendlich lädt uns das Zitat dazu ein, über die menschliche Verfassung nachzudenken – die Entscheidungen, die Einzelpersonen treffen, den Wert, den wir Komfort gegenüber Abenteuern beimessen, und die komplexe Art und Weise, wie Eingesperrtsein paradoxerweise ansprechend wirken kann, wenn sich Freiheit belastend oder gefährlich anfühlt.

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Dezember 25, 2025

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