Niemand sollte seiner Tugend eine Notwendigkeit anvertrauen, deren Kraft erst dann erkannt wird, wenn man sie spürt, und daher ist es eine der ersten Pflichten, der Versuchung dieser Notwendigkeit zu entgehen.

Niemand sollte seiner Tugend eine Notwendigkeit anvertrauen, deren Kraft erst dann erkannt wird, wenn man sie spürt, und daher ist es eine der ersten Pflichten, der Versuchung dieser Notwendigkeit zu entgehen.


(Nobody should trust their virtue with necessity, the force of which is never known till it is felt, and it is therefore one of the first duties to avoid the temptation of it.)

📖 Mary Wortley Montagu

🌍 Englisch  |  👨‍💼 Schriftsteller

🎂 May 26, 1689  –  ⚰️ August 21, 1762
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Dieses Zitat unterstreicht die Bedeutung von Selbstbewusstsein und Besonnenheit bei der moralischen Entscheidungsfindung. Es legt nahe, dass man sich angesichts von Umständen, die seine Integrität auf die Probe stellen könnten, nicht nur auf seine Tugenden verlassen sollte, da die wahre Stärke dieser Tugenden nur unter Druck zum Vorschein kommt. Die Idee legt den Schwerpunkt darauf, Situationen zu verhindern, in denen die Wahlmöglichkeiten durch äußeren Druck beeinträchtigt werden, und erkennt an, dass die menschliche Moral angreifbar ist, wenn sie auf die Probe gestellt wird. Die Pflicht, Versuchungen zu meiden, unterstreicht die Notwendigkeit von Weitsicht und Selbstbeherrschung zur Wahrung der moralischen Integrität und erinnert uns daran, dass wahre Tugend oft nicht in Bequemlichkeit, sondern in Widrigkeiten bewiesen wird.

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Januar 02, 2026

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