Die schlimmsten Fehler machen Eltern immer bei den ältesten Kindern. Dann wissen Eltern am wenigsten und kümmern sich am meisten darum, sodass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie Unrecht haben und auch eher darauf beharren, dass sie Recht haben.
(Parents always make their worst mistakes with the oldest children. That's when parents know the least and care the most, so they're more likely to be wrong and also more likely to insist that they're right.)
Das Zitat aus „Xenocide“ von Orson Scott Card unterstreicht die Herausforderungen, denen sich Eltern mit ihrem ersten Kind gegenübersehen. Dies deutet darauf hin, dass ein Kind als Erstgeborener oft den experimentellsten Erziehungsansätzen ausgesetzt ist, da die Eltern sich noch in der Anfangsphase befinden. Diese Phase ist durch ein hohes Maß an Sorgfalt und Besorgnis gekennzeichnet, was zu Fehlentscheidungen führen kann. Die Mischung aus Unerfahrenheit und dem Wunsch, alles perfekt zu machen, führt oft zu Fehlern.
Diese Dynamik unterstreicht, dass sich die elterliche Führung bei nachfolgenden Kindern tendenziell verbessert, da die Eltern Erfahrung und Weisheit sammeln. Die Spannung zwischen dem Wunsch, Recht zu haben, und der Realität der Unerfahrenheit führt zu einer komplexen Beziehung, insbesondere für das älteste Kind. Somit dient das Zitat als Reflexion über die sich entwickelnde Natur der Elternschaft und die Auswirkungen, die sie auf die Familienstruktur hat.