Durch den Sport lernt man, die Bedeutung einer Mannschaft zu verstehen. Sie müssen in der Lage sein, mit jedem zusammenzuarbeiten. Du musst nicht ihr bester Freund sein. Sie können den Spaß am Wettbewerb und am Streben nach einem gemeinsamen Ziel erleben, ohne sich mit jedem Einzelnen an einem Projekt intensiv auseinandersetzen zu müssen.
(Sports teaches you to understand the meaning of a team. You need to be able to work with everybody; you don't have to be their best friend. You can experience the fun of competition and driving toward a common goal without pushing to bond in some major way with each individual on a project.)
Dieses Zitat von Kathleen Kennedy bietet eine aufschlussreiche Perspektive auf Teamarbeit und Zusammenarbeit, die oft übersehen wird. Es erkennt an, dass es bei der Zugehörigkeit zu einem Team nicht unbedingt darum geht, tiefe persönliche Bindungen zu jedem Teammitglied aufzubauen, sondern vielmehr darum, gemeinsam ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Die Vorstellung, dass man nicht unbedingt mit seinen Teamkollegen befreundet sein muss, um effektive Leistungen zu erbringen, stellt die weit verbreitete Vorstellung in Frage, dass Freundschaften produktive Teams vorantreiben. Stattdessen wird die Bedeutung einer respektvollen Zusammenarbeit und gemeinsamer Ziele hervorgehoben.
Die Analogie zum Sport ist überzeugend, da Sport trotz individueller Unterschiede von Natur aus Koordination, Disziplin und einen kollektiven Fokus erfordert. Es unterstreicht, dass es bei effektiver Teamarbeit um Synergien geht – die Nutzung der einzigartigen Stärken jedes Einzelnen für ein gemeinsames Ziel, ohne dass Intimität Voraussetzung dafür ist. Dies ist insbesondere in beruflichen oder kreativen Umgebungen relevant, in denen verschiedene Gruppen vorübergehend für bestimmte Projekte zusammenkommen.
Darüber hinaus weist das Zitat auf die Freude und Zufriedenheit hin, die ein gesunder Wettbewerb und kollektiver Fortschritt mit sich bringen, und betont, dass der Weg zu einem Ziel auch ohne enge persönliche Bindung angenehm sein kann. Dies kann dazu beitragen, dass Einzelpersonen ihre Teamkollegen für ihre Beiträge und nicht für ihre persönlichen Eigenschaften wertschätzen und respektieren, wodurch Inklusivität und Effizienz gefördert werden.
Insgesamt fördert diese Perspektive einen pragmatischeren, flexibleren und zielgerichteteren Ansatz für die Teamdynamik, den viele sowohl im beruflichen als auch im sozialen Umfeld anwenden können.