Es gibt eine Einsamkeit, die jeder von uns schon immer in sich trägt. Unzugänglicher als die eiskalten Berge, tiefer als das Mitternachtsmeer: ​​die Einsamkeit des Selbst.

Es gibt eine Einsamkeit, die jeder von uns schon immer in sich trägt. Unzugänglicher als die eiskalten Berge, tiefer als das Mitternachtsmeer: ​​die Einsamkeit des Selbst.


(There is a solitude which each and every one of us has always carried within. More inaccessible than the ice-cold mountains more profound than the midnight sea: the solitude of self.)

📖 Elizabeth Cady Stanton


🎂 November 12, 1815  –  ⚰️ October 26, 1902
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Dieses Zitat fängt auf wunderbare Weise das tiefe und oft unerforschte Terrain ein, das jedem Einzelnen innewohnt: die Einsamkeit des Selbst. Es unterstreicht die Idee, dass in jedem Menschen eine einzigartige innere Welt existiert, ein Raum der Reflexion, des Denkens und der Emotionen, der für andere weitgehend unzugänglich bleibt. Diese innere Einsamkeit kann sowohl Zufluchtsort als auch Herausforderung sein. Einerseits bietet es einen Zufluchtsort, an dem man Frieden finden, tief nachdenken und sich fernab von äußeren Einflüssen mit seinem wahren Selbst verbinden kann. Andererseits kann es auch eine Quelle der Einsamkeit sein, wenn sich die Weite unserer inneren Welt isolierend anfühlt, insbesondere in Momenten der Verletzlichkeit oder Verzweiflung.

Der metaphorische Vergleich mit „eiskalten Bergen“ und dem „Mitternachtsmeer“ unterstreicht die Tiefe und Kälte, die oft mit dieser Einsamkeit verbunden ist. Berge und das Meer, besonders um Mitternacht, rufen Bilder von Geheimnis, Weite und manchmal auch Gefahr hervor. Diese Symbole dienen dazu, zu veranschaulichen, dass das innere Selbst eine abgelegene und manchmal entmutigende Weite ist, in der man sich nicht leicht zurechtfinden kann. Es lädt uns ein, darüber nachzudenken, dass Selbsterkenntnis und Selbstbeobachtung Aufgaben sind, die Mut, Geduld und Ausdauer erfordern. Das Erkennen und Annehmen dieser inneren Einsamkeit kann zu einer tiefgreifenden Selbstfindung führen und es uns ermöglichen, unsere wahren Wünsche, Ängste und Motivationen zu verstehen. Die Erkundung dieser inneren Welt ist ein wesentlicher Schritt zu authentischem Wachstum und hilft uns, vollständiger zu werden und uns stärker in unserer wahren Identität zu verankern. Letztendlich spricht das Zitat von der universellen Erfahrung innerer Einsamkeit und der intrinsischen Reise zum Selbstverständnis, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens beschreitet.

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August 05, 2025

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