Der von den Republikanern ernannte US-Bezirksrichter William W. Schwarzer ist nicht als milder Urteilsspruch bekannt. So kam es, dass alle in seinem Gerichtssaal in San Francisco in fassungslosem Schweigen zusahen, wie Schwarzer, der für sein stoisches Auftreten bekannt ist, vor Tränen erstickte, während er darüber nachdachte, Richard Anderson, einen Ersttäter aus Oakland, zu zehn Jahren Gefängnis ohne Bewährung zu verurteilen, weil es sich um einen scheinbar geringfügigen Urteilsfehler handelte, als er einen Drogendealer zu einem Treffen mit einem Undercover-Agenten mitgenommen hatte.
(U.S. District Judge William W. Schwarzer, a Republican appointee, is not known as a light sentencer. Thus it was that everyone in his San Francisco courtroom watched in stunned silence as Schwarzer, known for his stoic demeanor, choked with tears as he anguished over sentencing Richard Anderson, a first offender Oakland longshoreman, to ten years in prison without parole for what appeared to be a minor mistake in judgment in having given a ride to a drug dealer for a meeting with an undercover agent.)
Der US-Bezirksrichter William W. Schwarzer, ein Richter mit dem Ruf, strenge Strafen zu verhängen, überraschte alle in seinem Gerichtssaal in San Francisco, als er emotional weinte, als er Richard Anderson, einen Hafenarbeiter aus Oakland, verurteilte. Anderson, ein Ersttäter, erhielt eine zehnjährige Haftstrafe ohne Bewährung, weil er einen Drogendealer mitgenommen hatte, was als geringfügige Fehleinschätzung angesehen wurde. Der gesamte Gerichtssaal war verblüfft über den Kontrast zwischen Schwarzers üblicher stoischer Haltung und seiner sichtbaren emotionalen Aufregung während des Urteilsverfahrens.
Dieser Fall verdeutlicht die Härte des Justizsystems, insbesondere im Hinblick auf Drogendelikte. Es unterstreicht die Kämpfe derjenigen, die in einem komplexen Netz von Konsequenzen gefangen sind, die sich aus marginalen Handlungen wie denen von Anderson ergeben. Die Diskrepanz zwischen der Schwere der Strafe und der Art der Straftat wirft Fragen zur Gerechtigkeit und Verhältnismäßigkeit gesetzlicher Strafen auf und führt zu eingehenderen Überlegungen über die Auswirkungen solcher Entscheidungen auf Einzelpersonen und Gemeinschaften.