Wir sind nicht bereit zu kämpfen, weil wir das Kämpfen lieben. Wir sind bereit zu kämpfen, weil es sich lohnt, für uns zu kämpfen.
(We are not ready to fight because we love fighting. We are ready to fight because we are worth fighting for.)
Das Zitat unterstreicht die Idee, dass die Motivation zum Kämpfen nicht aus dem Wunsch nach Konflikten selbst resultiert, sondern vielmehr aus einem Gefühl des Selbstwertgefühls und dem Wert dessen, was verteidigt wird. Dies impliziert, dass Einzelpersonen oder Gruppen sich nicht aus Gewalt oder Aggression an einem Kampf beteiligen, sondern aus tiefem Bekenntnis zu ihrer Identität, Würde und ihren Rechten. Diese Perspektive fördert ein tieferes Verständnis von Widerstand als Bestätigung der eigenen Menschlichkeit.
Im Kontext von Zoé Samudzis Buch „As Black As Resistance: Finding the Conditions for Liberation“ schwingt in der Botschaft Themen wie Empowerment und die Notwendigkeit mit, sich gegen Unterdrückung zu wehren. Der Kampf wird als ein wesentlicher Akt der Bestätigung der eigenen Existenz und des Eintretens für Gerechtigkeit dargestellt, wobei betont wird, dass der Kampf durch den inneren Wert der Beteiligten gerechtfertigt ist. Dieser Ansatz stellt das Narrativ in Frage, das Widerstand mit Konflikt gleichsetzt, und stellt ihn stattdessen als ein edles Unterfangen dar, das auf Befreiung ausgerichtet ist.