Was liest du? fragte Polonius. Worte, Worte, Worte, sagte Hamlet. Und was ist das Subjekt? Geringer als der König, aber immer noch nicht nichts. Es dauerte einen Moment, bis Polonius erkannte, dass er mit einer anderen Bedeutung von „Subjekt“ geantwortet hatte. Ich meine, worüber liest du? Alles in einer Reihe, hin und her. sagte Hamlet. Ich gehe mit vollem Kopf von links nach rechts und muss dann dort ablegen und mit leerem Kopf wieder auf die linke Seite zurückkehren und eine weitere Last aufnehmen, um sie weiterzutragen. Es ist eine äußerst mühsame Arbeit, und wenn ich fertig bin, sind alle Briefe dort, wo ich sie gefunden habe, unverändert, obwohl ich sie alle in meinem Kopf getragen habe.
(What are you reading? Polonius asked.Words, words, words, said Hamlet.And what's the subject?Lesser than the king, but still not nothing.It took Polonius a moment to realize he had answered another meaning of 'subject.' I mean what do you read about?All in a line, back and forth. said Hamlet. I go from left to right with my mind full, and then must drop it there and head back empty-headed to the left side again, and take up another load to carry forward. It's a most tedious job, and when I'm done, there are all the letters where I found them, unchanged despite my having carried them all into my head.)
In diesem Austausch zwischen Polonius und Hamlet wird die Natur des Lesens erforscht. Hamlets Bemerkung „Worte, Worte, Worte“ weist auf humorvolle Weise auf den endlosen Kreislauf des Lesens ohne wirkliches Verständnis oder Wirkung hin. Polonius‘ Untersuchung zum Thema Hamlets Lektüre offenbart ein tiefergehendes Gespräch über den Wert des Wissens und den Akt des Lesens selbst. Hamlet weist auf die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens hin, indem er andeutet, dass er sich einfach durch die Zeilen bewegt, ohne das Gelernte beizubehalten.
Der Prozess des Lesens wird als eine mühsame Aufgabe dargestellt, bei der Hamlet sich durch die Wörter, denen er begegnet, belastet fühlt, jedoch feststellt, dass sie unverändert bleiben, nachdem er sich mit ihnen beschäftigt. Die Metapher vom Tragen von Lasten deutet darauf hin, dass ihm beim Lesen Informationen in den Sinn kommen, die Buchstaben und ihre Bedeutung jedoch statisch bleiben, was eine Diskrepanz zwischen dem Verstehen und dem physischen Akt des Lesens verdeutlicht. Insgesamt reflektiert dieser Dialog die Herausforderungen einer sinnvollen Auseinandersetzung mit Literatur.