Sie können jedes Opfer leugnen, indem Sie behaupten, dass es dem Betroffenen ein so gutes Gefühl gegeben hat, es zu bringen, dass es in Wirklichkeit überhaupt kein Opfer war, sondern nur eine weitere egoistische Handlung.
(You can deny any sacrifice by claiming that it made the sufferer feel so good to do it that it really wasn't a sacrifice at all, but just another selfish act.)
In „Xenocide“ von Orson Scott Card wird die Idee des Opfers durch die Linse von Altruismus versus Eigennutz untersucht. Der Gedanke legt nahe, dass man gegen die Legitimität eines Opfers argumentieren kann, indem man behauptet, dass das Individuum Freude daran hatte, dieses Opfer zu bringen, und es dadurch als egoistische Handlung und nicht als wirklich selbstlose Opferung einstuft. Dies stellt die weit verbreitete Überzeugung in Frage, dass Opfer von Natur aus edel seien, und wirft Fragen nach den Beweggründen hinter unserem Handeln auf. Das Zitat beleuchtet ein philosophisches Dilemma hinsichtlich der Natur des Opfers und der Frage, ob echte Selbstlosigkeit erreichbar ist. Wenn im Namen des Opfers ergriffene Handlungen von der persönlichen Befriedigung, die sie mit sich bringen, angetrieben werden, können sie dann wirklich als Opfer betrachtet werden? Dies lädt die Leser ein, über das komplexe Zusammenspiel von Absicht, Emotion und Moral im menschlichen Verhalten nachzudenken.
In „Xenocide“ untersucht Orson Scott Card die komplexe Natur des Opferns und regt die Leser dazu an, darüber nachzudenken, ob Maßnahmen, die für andere ergriffen werden, wirklich selbstlos sein können. Das Zitat impliziert, dass, wenn eine Person Freude an ihrem Opfer empfindet, dies als egoistischer Akt interpretiert werden könnte, der die Authentizität des Altruismus in Frage stellt.
Diese Perspektive eröffnet Diskussionen über die Beweggründe unseres Handelns und lädt zu einer tieferen Erkundung dessen ein, was es bedeutet, für jemand anderen Opfer zu bringen. Es stellt die Annahme in Frage, dass alle Opfer edel seien, und legt stattdessen nahe, dass die eigenen Gefühle und Wünsche die Reinheit solcher Taten erschweren könnten.