Und ich habe keinen Zweifel daran, dass es jedem neuen Beispiel gelingen wird, zu zeigen, dass Religion und Regierung beide in größerer Reinheit existieren werden, je weniger sie miteinander vermischt sind.

Und ich habe keinen Zweifel daran, dass es jedem neuen Beispiel gelingen wird, zu zeigen, dass Religion und Regierung beide in größerer Reinheit existieren werden, je weniger sie miteinander vermischt sind.


(And I have no doubt that every new example will succeed, as every past one has done, in showing that religion and Government will both exist in greater purity, the less they are mixed together.)

📖 James Madison

🌍 Amerikanisch  |  👨‍💼 Präsident

🎂 March 16, 1751  –  ⚰️ June 28, 1836
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Dieses Zitat bringt den dauerhaften Grundsatz auf den Punkt, dass die Trennung von Kirche und Staat für die Gesundheit und Integrität beider Institutionen von entscheidender Bedeutung ist. Wenn religiöser Einfluss historisch in Regierungsangelegenheiten eindringt, besteht die Gefahr, dass die Gerechtigkeit gefährdet, unterschiedliche Überzeugungen unterdrückt und die individuellen Freiheiten eingeschränkt werden. Umgekehrt schafft eine Regierung, die in religiösen Angelegenheiten neutral bleibt, einen Raum, in dem verschiedene Glaubensrichtungen und Philosophien harmonisch koexistieren können, und fördert so den gesellschaftlichen Fortschritt, der auf den Prinzipien der Rationalität, der Bürgerrechte und des gegenseitigen Respekts basiert.

Das Zitat legt nahe, dass Versuche, Religion mit politischer Autorität zu verknüpfen, oft zu Komplikationen wie Günstlingswirtschaft, der Unterdrückung abweichender Ansichten und Konflikten führen, die die gesellschaftliche Einheit behindern. Dadurch, dass jede Domäne unabhängig agieren kann, können sie über ihre Grundwerte nachdenken, ohne sich zu überfordern oder einzumischen. Diese Aufteilung fördert die geistige Freiheit und sorgt gleichzeitig für ein rationales Regierungssystem, das auf universellen Prinzipien und nicht auf sektiererischen Interessen basiert.

Darüber hinaus weist die hier dargelegte Idee auf die Möglichkeit hin, dass die reinste Form der Religion – ihre wahre Botschaft – unverfälscht bleibt, wenn sie nicht mit politischer Macht verstrickt ist. Ebenso sind Regierungen effektiver, gerechter und repräsentativer, wenn ihr Handeln von säkularen Prinzipien und nicht von religiösen Dogmen geleitet wird.

In modernen Kontexten wird diese Trennung immer relevanter, da Gesellschaften immer vielfältiger werden. Wenn sichergestellt wird, dass die Religion die politische Entscheidungsfindung nicht dominiert, trägt dies dazu bei, Frieden und Stabilität in pluralistischen Gemeinschaften zu wahren. Es unterstreicht, wie wichtig es ist, das Recht des Einzelnen auf Gottesdienst – oder Nicht-Gottesdienst – zu schützen und Richtlinien umzusetzen, die auf begründeter Debatte und sozialer Gerechtigkeit und nicht auf doktrinärem Einfluss basieren.

Insgesamt plädiert das Zitat für ein empfindliches, aber wesentliches Gleichgewicht – es bekräftigt, dass das Streben nach religiöser Wahrheit und politischer Gerechtigkeit am besten gedient hat, wenn man es voneinander trennt, damit beide unabhängig voneinander gedeihen und positiv zum gesellschaftlichen Fortschritt beitragen können.

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Juli 22, 2025

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