Und wir vergessen, weil wir müssen und nicht, weil wir es wollen.
(And we forget because we must and not because we will.)
Dieses Zitat unterstreicht die unfreiwillige Natur des Vergessens – wie bestimmte Erinnerungen oder Details nicht freiwillig, sondern als unvermeidbare Folge unserer mentalen und emotionalen Landschaften aus unserem Bewusstsein verschwinden. Vergesslichkeit wird oft negativ wahrgenommen und mit Verlust oder Gebrechlichkeit verbunden; Es dient jedoch auch als entscheidender Mechanismus für emotionale Belastbarkeit und kognitive Effizienz. Die Vorstellung, dass wir vergessen, weil wir es müssen, unterstreicht die natürlichen Grenzen unserer Gedächtniskapazität und die Notwendigkeit einer selektiven Speicherung. Unser Gehirn wird ständig mit Informationen bombardiert, und um optimal zu funktionieren, muss es Details unterhalb des Schwellenwerts priorisieren, filtern und manchmal auch entsorgen.
Darüber hinaus regt uns dieses Zitat dazu an, über den Unterschied zwischen willentlichem und erzwungenem Vergessen nachzudenken. Wir entscheiden uns häufig dafür, bestimmte Dinge zu vergessen – absichtliches Unterdrücken oder Verleugnen –, doch ein Großteil unseres Vergessens geschieht außerhalb unseres Willens. Dieser unwillkürliche Prozess kann schützend wirken und uns vor schmerzhaften Erinnerungen oder überwältigenden Reizen schützen, sodass wir trotz Widrigkeiten vorankommen können. Es spiegelt auch die Vergänglichkeit der Erinnerung wider, die von Natur aus fließend ist und Verfall, Verzerrung und äußeren Einflüssen unterliegt.
Auf einer breiteren Ebene fördert das Zitat die Akzeptanz dieses natürlichen Prozesses. Anstatt sich dem Vergessen zu widersetzen, kann das Verständnis seiner Notwendigkeit und Unvermeidlichkeit eine gesündere Einstellung gegenüber Erinnerung und Geschichte fördern. Es erinnert uns daran, dass Vergessen nicht nur ein Versagen ist, sondern auch ein wesentlicher Teil der menschlichen Erkenntnis, der Wachstum, Heilung und Anpassung erleichtert. Indem wir die Idee annehmen, dass wir vergessen, weil wir es müssen, können wir vielleicht mehr Frieden mit unseren Verletzlichkeiten und der Vergänglichkeit unserer Erinnerungen finden.