Alles kann passieren: alles. Oder nichts. Wer kann das sagen? Die monströse Welt ist so geschaffen und verzehrt am Ende uns alle. Wer bin ich, verwaltet oder nicht, um den Mut zu haben, es zu überleben?
(Anything can happen: anything. Or nothing. Who can say? The world, monstrous, is made that way, and in the end consumes us all. Who am I, administrated or no, to have the audacity to survive it?)
Dieses Zitat bringt ein tiefes existenzielles Unbehagen zum Ausdruck, ein tiefes Ringen mit der Unvorhersehbarkeit und der inhärenten Monstrosität der Welt. Es beginnt mit der Anerkennung der grenzenlosen Möglichkeiten, die das Leben bietet – alles kann passieren, aber paradoxerweise passiert vielleicht nichts. Dieses Schwanken zwischen Extremen spiegelt die Unsicherheit wider, die einen Großteil der menschlichen Existenz bestimmt. Der Satz „Die monströse Welt ist so geschaffen“ legt nahe, dass Chaos und Dunkelheit keine Aberrationen sind, sondern grundlegend für die Natur der Realität. Es impliziert eine Welt, die den menschlichen Bestrebungen gleichgültig oder sogar feindlich gegenübersteht. Die Aussage gipfelt in einer ergreifenden Selbstbeobachtung: Wer ist angesichts dieser monströsen, gleichgültigen Welt, die letztendlich alle Lebewesen verschlingt, der Sprecher – ob „verwaltet oder nicht“ –, der die Kühnheit auf sich nimmt, sie zu überleben?
Das Überleben selbst wird nicht nur zu einem physischen Akt, sondern zu einem Akt voller existenzieller Kühnheit. Es stellt die Legitimität und möglicherweise das Recht eines Einzelnen in Frage, angesichts einer konsumierenden Welt weiterzuleben. Dadurch berührt das Zitat Themen wie die Absurdität des Lebens, die Zerbrechlichkeit der menschlichen Handlungsfähigkeit und den unerbittlichen Marsch in Richtung Sterblichkeit. Die Verwendung von „verwaltet“ führt ein Element der Kontrolle oder Regulierung ein und weist auf Systeme oder Autoritäten hin, die versuchen könnten, die Existenz zu regieren. Dennoch bleibt die Frage des Einzelnen bestehen: Gewährt eine solche Verwaltung das Recht, einfach fortzubestehen?
Letztlich beeindruckt diese Passage durch ihre eindringliche Betrachtung des menschlichen Daseins. Es fordert den Leser heraus, sich der monströsen Natur der Welt zu stellen und über den Mut – oder die Hybris – nachzudenken, der erforderlich ist, um sie zu ertragen. Dies steht im Einklang mit der philosophischen Untersuchung des Sinns des Lebens und der Spannungen zwischen Chaos, Kontrolle und Überleben.