Die grotesken Verzerrungen des Weltmarktes führen dazu, dass für jeden Dollar, den der Westen in Form von Hilfsgeldern nach Afrika schickt, zwei Dollar durch Subventionen und Zollschranken zurückgefordert werden: eine monumentale Abzocke der Reichen, die den Armen anweisen, sonst „freien“ Handel zu akzeptieren.
(As it is, the grotesque distortions of the global market mean that for every dollar the West dispatches to Africa in the form of aid, two dollars are clawed back through subsidies and tariff barriers: a monumental rip-off by the rich as they instruct the poor to accept 'free' trade or else.)
Dieses Zitat verdeutlicht die paradoxe Natur der internationalen Hilfs- und Handelspolitik, bei der angeblich unterstützende Maßnahmen für Entwicklungsregionen durch Schutzmaßnahmen und Subventionen zugunsten wohlhabender Nationen untergraben werden. Es stellt die Gerechtigkeit des globalen Wirtschaftssystems in Frage und fordert eine Neubewertung der Struktur von Hilfe und Handel. Dabei wird die Notwendigkeit gerechterer Vereinbarungen betont, die verarmten Gemeinschaften wirklich zugute kommen, anstatt die systemische Ausbeutung aufrechtzuerhalten. Die Metapher einer „Abzocke“ unterstreicht die Schwere dieser Ungleichheit und regt zum kritischen Nachdenken über die Verantwortung reicher Nationen gegenüber Entwicklungsländern an.