Weil ich an Gott glaube und Vertrauen in Gott habe, heißt das nicht, dass ich unsterblich bin. Das bedeutet nicht, dass ich immun bin, wie behauptet wird. Ich habe die gleiche Angst wie jeder andere davor, verletzt zu werden, besonders vor dem Fahren eines Formel-1-Autos.
(Because I believe in God and have faith in God, it doesn't mean I am immortal. It doesn't mean I am immune, as has been claimed. I am as scared as anyone of getting hurt, especially driving a Formula One car.)
Dieses Zitat von Ayrton Senna spiegelt ein tiefes Verständnis der menschlichen Verletzlichkeit trotz starker Überzeugungen und Zuversicht wider. Es zeigt die Balance zwischen spiritueller Überzeugung und der Anerkennung menschlicher Grenzen. Senna betont, dass der Glaube nicht als Schutz vor Schaden oder Gefahr dient, insbesondere bei risikoreichen Unternehmungen wie dem Formel-1-Rennen. Seine Ehrlichkeit gegenüber der Angst macht ihn menschlich und macht seinen Mut noch bewundernswerter. Es unterstreicht die Idee, dass die Anerkennung von Angst und Gefahr nicht gleichbedeutend mit Schwäche ist, sondern vielmehr Realismus und Demut zeugt. Viele betrachten den Glauben oft als eine Quelle der Unbesiegbarkeit, aber Sennas Worte erinnern uns daran, dass der Glaube die inhärenten Risiken, denen wir ausgesetzt sind, nicht negiert. Diese Einstellung kann andere dazu inspirieren, ihren Ängsten ehrlich zu begegnen und zu verstehen, dass Verletzlichkeit eine gemeinsame menschliche Erfahrung ist, unabhängig von den eigenen Überzeugungen oder Erfolgen. Seine Transparenz lädt uns ein, über unsere eigene Wahrnehmung von Angst und Tapferkeit nachzudenken und darüber, wie wichtig es ist, unsere Grenzen zu akzeptieren und dennoch nach Größe zu streben. Es beleuchtet auch die menschliche Seite von Sportlern und Einzelpersonen, die in gefährlichen Umgebungen außergewöhnliche Leistungen erbringen. Insgesamt ist Sennas Aussage eine bestärkende Erinnerung daran, dass Glaube und Verletzlichkeit nebeneinander existieren und dass Mut darin besteht, unsere Ängste anzunehmen, anstatt sie zu leugnen.