Aber das Leben selbst ist nutzlos. Was ist der Zweck davon? Wohin gehst du? Was ist das Ergebnis? Kein Zweck, kein Ergebnis, kein Ziel. Das Leben ist eine ständige Ekstase, man kann es von Moment zu Moment genießen, aber wenn man anfängt, an Ergebnisse zu denken, vermisst man die Freude daran, die Wurzeln werden entwurzelt, man ist nicht mehr dabei, man ist zum Außenseiter geworden. Und dann werden Sie nach dem Sinn, nach dem Zweck fragen.
(But life itself is without use. What is the purpose of it? Where are you going? What is the result? No purpose, no result, no goal. Life is a constant ecstasy, moment to moment you can enjoy it but if you start thinking of results you miss enjoying it, your roots are uprooted, you are no longer in it, you have become an outsider. And then you will ask for the meaning, for the purpose.)
[Markdown-Format]
Dieses Zitat befasst sich mit der philosophischen Perspektive, dass das Leben in seiner reinsten Essenz nicht unbedingt einen inneren Zweck oder ein vorgegebenes Ziel hat. Es deutet darauf hin, dass viele Menschen ihr Leben damit verbringen, nach Sinn, Ergebnissen und zukünftigen Zielen zu streben und dabei oft die unmittelbare Erfahrung aus den Augen verlieren. Die Idee, dass das Leben eine kontinuierliche Ekstase ist, betont, dass man ganz im gegenwärtigen Moment lebt und seine vergängliche Schönheit wertschätzt, ohne den Ballast der Erwartung oder das Bedürfnis nach Rechtfertigung. Wenn man sich zu sehr auf Ergebnisse oder Bedeutung konzentriert, löst man sich von der direkten Erfahrung des Lebens, was zu Gefühlen der Entfremdung oder des Gefühls führt, ein Außenseiter der eigenen Existenz zu sein. Das Zitat ermutigt dazu, den Fluss des Lebens mit Akzeptanz und Freude anzunehmen, anstatt nach externer Bestätigung oder einer großen Erzählung zu suchen, die möglicherweise nicht existiert. Es steht im Einklang mit kontemplativen Philosophien und Achtsamkeitsphilosophien, die sich für das Bewusstsein und das Genießen jedes Augenblicks als die Essenz des Lebens selbst einsetzen. Diese Perspektive kann befreiend sein und den Einzelnen von den Fesseln des ständigen Strebens und der Enttäuschung befreien und es ihm ermöglichen, Frieden und Zufriedenheit im einfachen „Sein“ zu finden. Im Wesentlichen besteht der Sinn des Lebens möglicherweise nicht darin, ein Ziel zu erreichen, sondern darin, jeden flüchtigen Moment vollständig zu erleben. Philosophisch stellt es die gesellschaftliche Ziel- und Erfolgsbesessenheit in Frage und fördert einen Zustand der Achtsamkeit und Präsenz, der zu einem tieferen und nachhaltigeren Glück führen kann, das nicht von externen Erfolgen abhängig ist.
---Osho---