Ich werde niemals satt sein. Ich werde immer hungrig sein. Natürlich spreche ich nicht über Essen. Als ich aufwuchs, hatte ich so lange Zeit nichts. Vor langer Zeit hat mir jemand gesagt, und ich habe es nie vergessen: „Wenn du einmal hungrig warst, wirklich, wirklich hungrig, wirst du niemals satt sein.“
(I'll never, ever be full. I'll always be hungry. Obviously, I'm not talking about food. Growing up, I had nothing for such a long time. Someone told me a long time ago, and I've never forgotten it, 'Once you've ever been hungry, really, really hungry, then you'll never, ever be full.')
Dieses Zitat unterstreicht den tiefgreifenden Einfluss, den das Erleben echter Not auf die Denkweise und Motivation eines Menschen haben kann. Der Sprecher betont, dass ihr Gefühl der Unzufriedenheit und des Tatendrangs auf frühe Lebenskämpfe zurückzuführen ist, in denen Knappheit und Entbehrung zu bestimmenden Aspekten ihrer Existenz wurden. Solche Erfahrungen können einen anhaltenden Hunger hervorrufen – keinen buchstäblichen Hunger nach Nahrung, sondern einen metaphorischen Hunger nach Erfolg, Erfüllung und Sicherheit. Dies deutet darauf hin, dass für diejenigen, die schwere Widrigkeiten erlebt haben, die Zufriedenheit möglicherweise schwer zu erreichen ist, weil der Wunsch, sie zu überwinden, unersättlich bleibt. Diese Denkweise kann sowohl als motivierende Kraft als auch als Quelle ständiger Unzufriedenheit dienen und den Einzelnen dazu drängen, sich noch mehr anzustrengen und mehr zu erreichen. Es wirft jedoch auch ein Licht auf die emotionale Belastung der Not und zeigt, wie vergangener Schmerz aktuelle Einstellungen und Ambitionen beeinflusst. Dies zu erkennen kann zu mehr Empathie und Verständnis für diejenigen führen, die von früheren Kämpfen getrieben werden, und erinnert uns gleichzeitig daran, wie wichtig es ist, ein Gleichgewicht zwischen Ehrgeiz und Zufriedenheit zu finden. Das Zitat fängt eloquent die Widerstandskraft und den unermüdlichen Geist ein, die notwendig sind, um trotz aller Schwierigkeiten voranzukommen, und stellt Schwierigkeiten eher als Katalysator denn als Hindernis dar. Letztendlich unterstreicht es die Idee, dass unsere vergangenen Erfahrungen unsere Bestrebungen und Wahrnehmungen der Erfüllung tiefgreifend prägen, und drängt uns dazu, anzuerkennen und darüber nachzudenken, wie unsere frühe Lebensgeschichte unsere weitere Reise beeinflusst.
---Dwayne Johnson---