Wenn Sie versuchen, in einer Klasse zu lernen, wie man sich verhält, analysieren Sie die Bewegungen der Lehrer und ihre Feinheiten, und es wird zu einer Pantomime, in der Sie zeigen möchten, wie sie sich verhalten, und das ist falsch. Literatur ist eine einfachere Möglichkeit, Schauspiel zu studieren, weil man dann jede Art von Spin ausprobieren kann. Es ist Ihre eigene Vorstellungskraft und Ihre eigene Version davon.
(If you're trying to learn how to act from a class, you're analyzing the teachers' movements and their intricacies, and it becomes like a pantomime of you wanting to be them, and that's wrong. Literature is an easier way to study acting, because then you can take any kind of spin. It's your own imagination, and your own version of it.)
Dieses Zitat übt eine aufschlussreiche Kritik an einem gängigen Ansatz beim Schauspiellernen, bei dem jede Bewegung und Subtilität des Lehrers nachgeahmt wird, und legt nahe, dass eine solche Nachahmung zu einer Nachahmung führt, der es an Authentizität und persönlichem Ausdruck mangelt. Es verdeutlicht eine bedeutende Herausforderung in kreativen Disziplinen: Beim Lernen unter Anleitung verfällt man leicht dazu, zu kopieren, anstatt die eigene einzigartige Stimme zu kultivieren. Dies geht über das Handeln hinaus und berührt eine umfassendere Idee, dass es bei wahrer Meisterschaft nicht um die Replikation geht, sondern darum, Prinzipien zu verinnerlichen und sie so anzupassen, dass sie die persönliche Interpretation widerspiegeln. Das Zitat würdigt auch die Literatur als wichtige Ressource für Schauspieler und betont ihre Vielseitigkeit und Fähigkeit, die Fantasie anzuregen. Indem sie sich von Texten inspirieren lassen, können Schauspieler verschiedene Charaktere und Erzählungen auf ihre eigene Weise erkunden und so ihrer Kreativität freien Lauf lassen und unterschiedliche Interpretationen entwickeln. Diese Perspektive ermutigt die Lernenden, Fantasie und Individualität statt Einschränkungen anzunehmen, und fördert das Wachstum, indem sie Geschichten auf ihre eigene Art und Weise steuern. Insgesamt ist die Aussage eine tiefgreifende Erinnerung daran, dass Lernen ein aktiver, kreativer Prozess sein sollte, der durch persönliches Engagement und nicht durch passive Nachahmung vorangetrieben wird. Es plädiert auf subtile Weise für ein Gleichgewicht zwischen Anleitung und Unabhängigkeit, bei dem der Schüler den Lehrer und die Hilfsmittel wie Literatur als Grundlage nutzt und darauf etwas Originelles aufbaut. Diese Einsicht stellt herkömmliche Methoden in Frage und lädt zu einem ganzheitlicheren und fantasievolleren Ansatz für die künstlerische Entwicklung ein.