In diesen Medien – durchnässt, Multitasking, immer – im Alter haben viele von uns vergessen, den Stecker zu ziehen und ganz in den Moment einzutauchen. Wir haben vergessen, langsamer zu werden. Es überrascht nicht, dass diese Kultur des schnellen Fortschritts Auswirkungen auf alles hat, von unserer Ernährung und Gesundheit bis hin zu unserer Arbeit und der Umwelt.
(In this media - drenched, multitasking, always - on age, many of us have forgotten how to unplug and immerse ourselves completely in the moment. We have forgotten how to slow down. Not surprisingly, this fast - forward culture is taking a toll on everything from our diet and health to our work and the environment.)
In unserer modernen Welt haben die ständige Medienflut und die allgegenwärtige Multitasking-Kultur unser Verhältnis zu Zeit und Präsenz erheblich verändert. Wir leben in einer Zeit, in der es oft gefeiert wird, endlos beschäftigt und verbunden zu sein, doch dieses unerbittliche Tempo kann unsere Fähigkeit, das Leben wirklich zu erleben, beeinträchtigen. Wenn es uns nicht gelingt, den Netzstecker zu ziehen, verpassen wir den Reichtum einfacher Momente – sei es ein Gespräch, ein Spaziergang in der Natur oder einfach nur ausreichend Ruhe. Ein ständiger Ansturm kann zu Stress, Burnout und einer Trennung von unseren körperlichen und geistigen Gesundheitsbedürfnissen führen. Darüber hinaus gehen die Auswirkungen über das persönliche Wohlbefinden hinaus; Es beeinflusst unsere Ernährung – was zu einem schnelleren und weniger achtsamen Essen führt –, unsere Gesundheit (wo stressbedingte Krankheiten zunehmen) und unsere Umwelt, da der ständige Konsum aufgrund eines schnelllebigen Lebensstils zu einer nicht nachhaltigen Ressourcennutzung führt. Das Erkennen dieser Tendenz ist der erste Schritt zu einer Neuausrichtung auf eine bewusstere und ausgeglichenere Lebensweise. Sich auf langsamere Momente einzulassen, Achtsamkeit zu üben und sich bewusst von digitalen Ablenkungen zu distanzieren, kann eine tiefere Verbindung zu uns selbst und der Welt um uns herum fördern. Letztendlich geht es bei der Entscheidung, langsamer zu werden, nicht nur um das persönliche Wohlbefinden, sondern auch um die Entwicklung einer nachhaltigen Lebensweise, die der Gesellschaft und unserem Planeten als Ganzes zugute kommt. Wir müssen uns daran erinnern, dass wir manchmal, wenn wir uns schneller bewegen, die Essenz dessen verlieren, was es bedeutet, wirklich zu leben. ---Carl Honore---