Die meiste Zeit meines Lebens beschäftigte ich mich mit amerikanischem Fernsehen und amerikanischem Essen. Meine ethnische Zugehörigkeit war meine Wahl. Das ist es immer noch.
(Most of my life I was occupied with American television and American food. My ethnicity was my choice. It still is.)
Dieses Zitat spricht von der Fluidität der Identität und dem Einfluss der Kultur auf die persönliche Selbstwahrnehmung. Es zeigt, wie kultureller Konsum – wie Fernsehen und Essen – als Zugang zum Verständnis und zur Akzeptanz verschiedener Aspekte der eigenen Person dienen kann, insbesondere im Kontext der ethnischen Zugehörigkeit oder des kulturellen Erbes. Das Eingeständnis der Rednerin, dass ihre ethnische Zugehörigkeit eine Entscheidung war, unterstreicht die Idee, dass Identität nicht nur durch Genetik oder Herkunft diktiert wird, sondern auch durch die Umgebung, Interessen und Werte, die sie im Laufe der Zeit annehmen, geformt werden kann. Im weiteren Sinne stellt es traditionelle Vorstellungen von angeborener ethnischer Zugehörigkeit in Frage und legt stattdessen nahe, dass kulturelle Zugehörigkeit bewusst ausgewählt und neu definiert werden kann. Der Verweis auf amerikanisches Fernsehen und amerikanisches Essen bedeutet eine Faszination oder ein Eintauchen in die amerikanische Kultur, die dem Einzelnen möglicherweise ein Gefühl der Gemeinschaft, des Verständnisses oder des Selbstausdrucks vermittelt hat, das über seine ursprünglichen kulturellen Wurzeln hinausgeht. Dieser Identitätsansatz betont Entscheidungsfreiheit und persönliche Autonomie und befürwortet, dass das eigene Selbstbewusstsein ein fortlaufender, bewusster Akt sein kann. Es wirft auch wichtige Fragen zur Assimilation, zur Bewahrung der Kultur und zur Bedeutung einer authentischen Selbstidentifikation in einer multikulturellen Gesellschaft auf. Letztendlich lädt das Zitat zum Nachdenken darüber ein, wie unsere Entscheidungen unsere Identität prägen und wie das Eintauchen in die Kultur dazu beitragen kann, zu definieren, wer wir sind, anstatt uns durch angestammte oder gesellschaftliche Etiketten einschränken zu lassen.