Ein Teil von mir wollte schon immer wie Marilyn Monroe oder irgendein Hollywoodstar der 50er Jahre sein. Auf der Leinwand wirkten sie so sexy und schlicht und umsorgt. Im wirklichen Leben bin ich nichts davon. Aber ich möchte lieber heftig und kompliziert sein.

Ein Teil von mir wollte schon immer wie Marilyn Monroe oder irgendein Hollywoodstar der 50er Jahre sein. Auf der Leinwand wirkten sie so sexy und schlicht und umsorgt. Im wirklichen Leben bin ich nichts davon. Aber ich möchte lieber heftig und kompliziert sein.


(Part of me has always wanted to be like Marilyn Monroe or any Fifties Hollywood starlet. On screen, they seemed so sexy and simple and looked after. In real life, I'm none of those things. But I'd rather be fierce and complicated.)

📖 Katherine Ryan

🌍 Kanadisch  |  👨‍💼 Komiker

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Das Zitat bringt die Spannung zwischen idealisierten Bildern und authentischem Selbst ans Licht, insbesondere im Kontext von Berühmtheit und Weiblichkeit. Es unterstreicht den Reiz von Einfachheit und Glamour, der oft in klassischen Hollywood-Persönlichkeiten wie Marilyn Monroe zum Ausdruck kommt, die als Inbegriff von Sexyness und Anmut galt, aber eine weitaus komplexere Realität lebte, als ihr Bild auf der Leinwand vermuten ließ. Dieser Kontrast hat eine tiefe Resonanz, weil er eine universelle menschliche Erfahrung unterstreicht – die Anziehungskraft auf gesellschaftliche oder kulturelle Ideale zu spüren und gleichzeitig den Reichtum und die Unordnung unserer wahren Identitäten anzuerkennen.

Was besonders hervorsticht, ist der Mut und die Selbstakzeptanz, die darin zum Ausdruck kommen, lieber „wild und kompliziert“ zu sein, anstatt sich einem allzu vereinfachten, kuratierten Bild von Perfektion anzupassen. Es stellt die Vorstellung in Frage, dass der Wert darin liegt, leicht verständlich oder oberflächlich angenehm zu sein. Stattdessen werden Stärke und Komplexität als Attribute hervorgehoben, die Stolz und Anerkennung verdienen. Der Sprecher wählt Authentizität gegenüber einem potenziell einschränkenden Ideal, das sowohl Kraft gibt als auch dazu aufruft, das gesamte Spektrum der eigenen Persönlichkeit anzunehmen.

In einer Welt, in der Menschen oft unter Druck gesetzt werden, makellos und unkompliziert zu wirken, dient dieses Zitat als eindrucksvolle Erinnerung daran, dass wahre Schönheit und Stärke daraus entstehen können, dass wir Nuancen und Widersprüche in uns selbst annehmen. Es stellt sich auch die Frage, wie viel von dem, was wir öffentlich bewundern, nur Projektion ist und wie wichtig es ist, auf unser wahres Selbst zu achten, anstatt danach zu streben, sich einer äußeren Schablone anzupassen.

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Dezember 25, 2025

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