Sie schämte sich. Sie würde – sie würde keine Angst vor ihm haben: Er war, was er war, und er hatte ein Versprechen gegeben, das er halten würde.
(She was ashamed. She would not--she would not--be frightened of him: he was what he was, and he had made a promise he would keep.)
In „Rose Daughter“ von Robin McKinley kämpft die Figur mit ihren Scham- und Angstgefühlen. Trotz ihres emotionalen Aufruhrs beschließt sie, sich nicht von ihrer Angst beherrschen zu lassen. Sie konfrontiert ihre Gefühle gegenüber einer bestimmten Person und erkennt an, dass er seiner Natur treu ist und ein Versprechen hält, das er einhalten möchte.
Dieser innere Kampf beleuchtet die Themen Selbstermächtigung und Vertrauen. Die Entschlossenheit der Protagonistin, sich zu behaupten, verdeutlicht ihre Stärke und zeigt, dass man selbst inmitten von Verletzlichkeit den Mut finden kann, sich schwierigen Emotionen und Situationen zu stellen.