Die 1 bis 2 Milliarden Ärmsten der Welt, die nicht genug zu essen haben, leiden unter der schlimmsten Krankheit: Globalisierungsdefizit. Die Art und Weise, wie die Globalisierung voranschreitet, könnte viel besser sein, aber das Schlimmste ist, nicht Teil davon zu sein. Für diese Menschen müssen wir gute Zivilgesellschaften und Regierungen unterstützen.

Die 1 bis 2 Milliarden Ärmsten der Welt, die nicht genug zu essen haben, leiden unter der schlimmsten Krankheit: Globalisierungsdefizit. Die Art und Weise, wie die Globalisierung voranschreitet, könnte viel besser sein, aber das Schlimmste ist, nicht Teil davon zu sein. Für diese Menschen müssen wir gute Zivilgesellschaften und Regierungen unterstützen.


(The 1 to 2 billion poorest in the world, who don't have food for the day, suffer from the worst disease: globalization deficiency. The way globalization is occurring could be much better, but the worst thing is not being part of it. For those people, we need to support good civil societies and governments.)

📖 Hans Rosling

🌍 Schwedisch

🎂 July 27, 1948  –  ⚰️ February 7, 2017
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Dieses Zitat beleuchtet einen entscheidenden Aspekt der globalen Entwicklung: die unterschiedlichen Auswirkungen der Globalisierung auf verschiedene Bevölkerungsgruppen. Während die Globalisierung oft als ein Prozess betrachtet wird, der Wirtschaftswachstum, technologischen Fortschritt und kulturellen Austausch fördert, kann sie auch zur Ausgrenzung und Marginalisierung der ärmsten Teile der Gesellschaft führen. Der Ausdruck „Globalisierungsdefizit“ verdeutlicht eindringlich, dass die fehlende Teilhabe an der Weltwirtschaft für Milliarden von Menschen zu Leid führt – nicht nur aufgrund von Nahrungsmittelknappheit, sondern auch aufgrund verpasster Chancen auf Fortschritt und verbesserten Lebensstandard. Die Idee, dass die Art und Weise, wie sich die Globalisierung entfaltet, erheblich verbessert werden könnte, spiegelt die Notwendigkeit einer integrativeren und gerechteren Politik wider, die darauf abzielt, marginalisierte Gemeinschaften zu fördern, anstatt sie zurückzulassen.

Die Unterstützung von Zivilgesellschaften und Regierungen wird unerlässlich, da diese Organisationen bei der Umsetzung von Richtlinien, die eine gerechte Verteilung der Vorteile der Globalisierung gewährleisten, von entscheidender Bedeutung sind. Sie können lokale Initiativen fördern, Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Möglichkeiten verbessern und einen Rahmen schaffen, in dem selbst die Ärmsten in die Weltgemeinschaft integriert werden.

Dieses Zitat fordert uns dazu auf, die Globalisierung über wirtschaftliche Kennzahlen hinaus neu zu denken. Es betont die moralische Verantwortung und fordert eine konzertierte Anstrengung, um die Entwicklung stärker auf den Menschen auszurichten. Es erinnert uns daran, dass echter Fortschritt darin besteht, Ungleichheiten zu verringern und sicherzustellen, dass jeder, unabhängig von seinem sozioökonomischen Status, an der Globalisierung teilhaben und davon profitieren kann. Ein solcher Ansatz trägt letztendlich zu einer gerechteren und nachhaltigeren Welt bei, in der Inklusion an die Stelle von Ausgrenzung tritt und gemeinsamer Wohlstand zu einem greifbaren Ziel wird.

---Hans Rosling---

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August 02, 2025

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