Der kriminelle Zeitmissbrauch bestand darin, die Fehler aufzuzeigen. Sie zu fangen – sie zu bemerken – das war entscheidend. Wenn Sie in Ihrem eigenen Kopf nicht zwischen nützlichen und falschen Informationen unterscheiden konnten, dann haben Sie überhaupt nichts gelernt, Sie haben lediglich Unwissenheit durch falschen Glauben ersetzt, was keine Verbesserung bedeutete. Der Teil der Aussage des Mannes, der jedoch wahr war, betraf die Sinnlosigkeit, sich zu äußern. Wenn ich weiß, dass der Lehrer falsch liegt, und nichts sage, dann bleibe ich der Einzige, der es weiß, und das verschafft mir einen Vorteil gegenüber denen, die dem Lehrer glauben.
(The criminal misuse of time was pointing out the mistakes. Catching them―noticing them―that was essential. If you did not in your own mind distinguish between useful and erroneous information, then you were not learning at all, you were merely replacing ignorance with false belief, which was no improvement. The part of the man's statement that was true, however, was about the uselessness of speaking up. If I know that the teacher is wrong, and say nothing, then I remain the only one who knows, and that gives me an advantage over those who believe the teacher.)
In der Passage aus „Enders Schatten“ betont der Autor, wie wichtig es ist, im Lernprozess zwischen richtigen und falschen Informationen zu unterscheiden. Es ist von entscheidender Bedeutung, Fehler einfach zu identifizieren. Ohne diese Fähigkeit läuft man Gefahr, Unwissenheit lediglich durch fehlgeleitete Überzeugungen zu ersetzen, was kein echtes Lernen darstellt. Das Erkennen von Fehlern ermöglicht es dem Einzelnen, echtes Verständnis zu entwickeln, anstatt nur falsches Wissen anzuhäufen.
Darüber hinaus hebt die Aussage ein Paradoxon beim Wissenserwerb hervor: Wenn jemand einen Fehler erkennt, sich aber dazu entschließt, zu schweigen, behält dieser Einzelne einen Vorteil gegenüber anderen, die in die Irre geführt werden. Dieses Konzept legt nahe, dass das Zurückhalten von Informationen eine Machtdynamik erzeugen kann, bei der die informierte Person von der Unwissenheit anderer profitiert. Letztlich wirft dies Fragen zur Ethik des Wissensaustauschs im Bildungskontext auf.