In Philip K. Dicks Valis -Trilogie untersucht der Autor das Konzept der Realität und seine Auswirkungen auf die Moral. Er argumentiert, dass unser Untergang auf ein grundlegendes Missverständnis der Welt um uns herum zurückzuführen ist und speziell die phänomenale oder beobachtbare Realität mit der wahren Existenz verwechselt. Dieser intellektuelle Fehler führt eher zu unseren Fehlern und unserer Desillusionierung als zu einem Verstoß gegen moralische Prinzipien.
Wenn wir behauptet, wir seien moralisch unschuldig, betont Dick, dass es unsere Wahrnehmung und unser Verständnis der Realität ist, die uns misshandelt. Die Unterscheidung zwischen unseren moralischen Fehlern und intellektuellen Missverständnissen deutet darauf hin, dass unser Kampf mehr darum geht, Wahrheit als um ethisches Urteil zu suchen. Diese Perspektive lädt die Leser ein, über die Natur der Existenz und die Auswirkungen der Wahrnehmung auf das menschliche Verhalten nachzudenken.