In „Saw“-Filmen oder so ähnlich wird man viel mehr Blut sehen als in den beiden „Last House“-Filmen. Ich glaube eher, dass es an „The Virgin Spring“ liegt, dem Original-Quellenmaterial, dem Bergman-Film.

In „Saw“-Filmen oder so ähnlich wird man viel mehr Blut sehen als in den beiden „Last House“-Filmen. Ich glaube eher, dass es an „The Virgin Spring“ liegt, dem Original-Quellenmaterial, dem Bergman-Film.


(You'll see a lot more blood in 'Saw' movies or something like that than you will in either of the 'Last House' movies. I kind of think it owes more to 'The Virgin Spring' which is the original source material, the Bergman movie.)

📖 Garret Dillahunt

🌍 Amerikanisch  |  👨‍💼 Schauspieler

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Dieses Zitat beleuchtet die Entwicklung des Horror- und Exploitation-Kinos und betont den Einfluss künstlerischer und filmischer Traditionen auf emotionalere und anschaulichere Filme. Der Redner weist darauf hin, dass zeitgenössische Horror-Franchises wie „Saw“ dazu neigen, sich stark auf Blut und grafische Gewalt zu konzentrieren, was die tieferen thematischen Elemente in ihren Ausgangsmaterialien überschatten könnte. Beim Vergleich von „Saw“ mit den früheren „Last House“-Filmen weist der Künstler darauf hin, dass letztere zwar immer noch provokant sind, aber möglicherweise andere kreative Absichten und stilistische Entscheidungen aufweisen.

Besonders aufschlussreich ist die Erwähnung von „The Virgin Spring“ – einem Film von Ingmar Bergman aus dem Jahr 1960. Bergmans Werk ist bekannt für seine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Moral, Gewalt und der menschlichen Natur durch eine poetische und kunstvolle Linse. Mit der Behauptung, dass der moderne Horror mehr Bergman zu verdanken hat als Exploitation-Filmen, unterstreicht das Zitat einen subtilen, aber bedeutsamen Zusammenhang: dass selbst gewalttätige oder schockierende Filme tiefere philosophische Implikationen haben oder in reicheren Filmtraditionen verwurzelt sein können. Diese Perspektive lädt die Zuschauer dazu ein, solche Filme nicht nur als bloße Unterhaltung oder Gore zu überdenken, sondern als Reflexionen komplexer Themen wie Gerechtigkeit, Erlösung und den dunkleren Aspekten der menschlichen Existenz.

Insgesamt ermutigt dieses Zitat zu einer differenzierteren Sicht auf Horrorfilme und legt nahe, dass echter künstlerischer Einfluss in allen Genres zu finden ist und dass das Verständnis dieser Wurzeln zu einer größeren Wertschätzung zeitgenössischer Filme führen kann. Es erinnert uns daran, dass visuelle Brutalität allein nicht den künstlerischen Wert eines Films ausmacht; Stattdessen sind die zugrunde liegenden Themen, Einflüsse und die Art und Weise, wie es sich mit zentralen menschlichen Fragen auseinandersetzt, ebenso wichtig.

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Dezember 25, 2025

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