Tatsächlich ist es die Art und Weise, wie Menschen immer und überall den Frieden bewahren, wenn keiner von ihnen ein anerkanntes Recht hat, Gewalt anzuwenden. Dann spürt jeder seine Verantwortung. Auf diese Weise bewahrten die Amerikaner den Frieden an der Grenze und bewahren ihn auch jetzt auf Angel- und Jagdausflügen und in Clubräumen.
(Actually it is the way in which men always, everywhere, keep the peace, when no one of them has a recognized right to use force. Then each one feels his responsibility. This is the way Americans kept the peace on the frontier, and keep it now on fishing and hunting trips and in clubrooms.)
In ihrem Buch „The Discovery Of Freedom“ erörtert Rose Wilder Lane die inhärente Verantwortung, die Einzelpersonen übernehmen, wenn es keine bestimmte Autorität zur Durchsetzung der Ordnung gibt. Sie argumentiert, dass diese natürliche Neigung zur Wahrung des Friedens entsteht, wenn sich die Menschen bewusst sind, dass niemand das ausschließliche Recht hat, Macht über andere auszuüben. Diese kollektive Verantwortung fördert das Gefühl der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Respekts zwischen den Einzelnen.
Lane veranschaulicht dieses Konzept anhand von Beispielen aus dem amerikanischen Grenzleben und sozialen Aktivitäten wie Angel- und Jagdausflügen, bei denen Gemeinschaften sich selbst regulieren und für Harmonie ohne formelle Regierungsführung sorgen. Dieser Ansatz spiegelt eine grundlegende menschliche Tendenz wider, sich sozial zu organisieren und den Frieden durch gemeinsame Verantwortung aufrechtzuerhalten, und unterstreicht die Bedeutung persönlicher Verantwortung für die Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung.