Solange eine große Gruppe von Menschen irgendwo auf dieser Erde an den alten Aberglauben glaubt, dass eine Autorität für ihr Wohlergehen verantwortlich ist, wird sie sich ein Bild dieser Autorität machen und versuchen, ihr zu gehorchen. Und das Ergebnis wird Armut und Krieg sein.
(So long as any large group of persons, anywhere on this earth, believe the ancient superstition that some Authority is responsible for their welfare, they will set up some image of that Authority and try to obey it. And the result will be poverty and war.)
In „Die Entdeckung der Freiheit“ argumentiert Rose Wilder Lane, dass, wenn Menschen ihr Wohlergehen einer vermeintlichen Autorität überlassen, dies einen Kreislauf der Abhängigkeit aufrechterhält, der zu schädlichen gesellschaftlichen Folgen führt. Diese Abhängigkeit von der Führung durch eine externe Figur fördert eine Denkweise, die nicht nur unterwürfig, sondern auch erdrückend ist, da sie einen Rahmen schafft, in dem der Einzelne auf persönliche Verantwortung verzichtet.
Der Autor geht davon aus, dass dieser blinde Gehorsam letztendlich negative Folgen hat, darunter Armut und Konflikte. Wenn ein großer Teil der Bevölkerung glaubt, dass ihr Schicksal mit einer externen Autorität verknüpft ist, schmälert dies ihr Potenzial zur Selbstverwaltung und Innovation und führt zu einer Gesellschaft, in der Angst und Unterwerfung Freiheit und Wohlstand überschatten.