Amerikaner lieben es, weiterzumachen, weiterzumachen und neu anzufangen. Aber anstatt jemand Frischer und Neuer zu sein, werden sie zu jemandem, der einsam und verloren ist, oder, was heutzutage viel zu oft vorkommt, zu einem Niemand, einer Maschine zur Befriedigung des Hungers, ohne Loyalität, Ehre oder Pflicht.
(Americans love to pick up, move on, start over. But instead of being somebody fresh and new, they become somebody lonely and lost, or, far too often these days, they become nobody at all, a machine for satisfying hunger, without loyalty or honor or duty.)
Das Zitat aus Orson Scott Cards Buch „Enchantment“ beleuchtet ein weit verbreitetes Thema in der amerikanischen Kultur, nämlich das Streben nach Neuanfängen und Neuanfängen. Dies deutet darauf hin, dass viele Menschen zwar die Idee begrüßen, sich neu zu erfinden, sich am Ende aber oft isoliert und unverbunden fühlen. Anstatt Erfüllung und Sinn zu finden, laufen sie Gefahr, zu bloßen Hüllen ihres früheren Selbst zu werden, überwältigt vom Druck des modernen Lebens.
Diese Passage spiegelt eine tiefere Besorgnis über den Verlust der persönlichen Identität und der Bindungen zur Gemeinschaft wider. Die Verwandlung in eine „Maschine zum Stillen des Hungers“ weist auf einen Trend hin, bei dem der Einzelne dem Überleben und den Grundbedürfnissen Vorrang vor emotionalen Bindungen und Werten wie Loyalität und Pflicht einräumt. Card's Einsicht dient als Warnung vor den Gefahren, die mit dem Verlust des Selbstbewusstseins im Streben nach ständiger Veränderung und Neuheit einhergehen.