Ein Ökonom ist ein Experte, der morgen weiß, warum die Dinge, die er gestern vorhergesagt hat, nicht eingetreten sind.

Ein Ökonom ist ein Experte, der morgen weiß, warum die Dinge, die er gestern vorhergesagt hat, nicht eingetreten sind.


(An economist is an expert who will know tomorrow why the things he predicted yesterday didn't happen.)

📖 Earl Wilson


🎂 May 3, 1907  –  ⚰️ January 16, 1987
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Dieses Zitat unterstreicht auf humorvolle Weise die oft unvorhersehbare Natur der Wirtschaftswissenschaften und die Herausforderung, vor der Ökonomen stehen, genaue Prognosen zu erstellen. Die Wirtschaft wird häufig von zahlreichen Variablen beeinflusst – politischen Veränderungen, technologischen Entwicklungen, unvorhergesehenen globalen Ereignissen –, die den Kurs von Märkten und Volkswirtschaften schnell verändern können. Infolgedessen können mit Sicherheit getroffene Vorhersagen eines Tages veraltet sein oder sich kurz darauf als falsch erweisen. Der Humor liegt in der Bescheidenheit (oder vielleicht der Fehlbarkeit) der Wirtschaftsprognosen; Ökonomen sind trotz ihres Fachwissens manchmal gezwungen, zu rationalisieren, warum ihre früheren Vorhersagen gescheitert sind. Es unterstreicht, wie wichtig es ist, Wirtschaftsprognosen mit einer gesunden Portion Skepsis und Bescheidenheit zu betrachten. Dieses Zitat weist auch auf ein umfassenderes Thema hin: die Schwierigkeit, komplexe, dynamische Systeme vorherzusagen. Wirtschaftsregime werden durch menschliches Verhalten, politische Entscheidungen und zufällige Ereignisse beeinflusst, die von Natur aus unvorhersehbar und oft nichtlinear sind. Darüber hinaus wird auf die Tendenz von Experten hingewiesen, ihre Vorhersagen im Lichte neuer Daten neu zu interpretieren und ihre Prognosen manchmal rückwirkend an die Ergebnisse anzupassen, was zu einer voreingenommenen Wahrnehmung ihres Fachwissens führen kann. Der Wert dieser Erkenntnis besteht darin, uns daran zu erinnern, dass Prognosen fundierte Vermutungen und keine Gewissheiten sind. Das Akzeptieren der inhärenten Unsicherheit in Wirtschaftsprognosen kann eine flexiblere Planung und Politikformulierung fördern und anerkennen, dass unerwartete Ergebnisse unvermeidlich sind. Das Zitat lädt sowohl Ökonomen als auch Laien dazu ein, gegenüber Prognosen Demut zu bewahren und anzuerkennen, dass das Versäumnis, genaue Prognosen zu erstellen, nicht zwangsläufig ein schlechtes Licht auf das eigene Fachwissen, sondern vielmehr auf die komplexe und unvorhersehbare Natur von Wirtschaftssystemen wirft.

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Dezember 25, 2025

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