Und mir kam der Gedanke, dass das, was wir Professoren unter einem „brillanten Studenten“ verstehen, nichts anderes ist als ein Student, der begeistert von den idiotischen Ideen überzeugt ist, die wir ihnen beigebracht haben.
(And it occurred to me that what we professors think of as a 'brilliant student' is nothing but a student who is enthusiastically converted to whatever idiotic ideas we've been teaching them.)
In seinem Buch „Enchantment“ untersucht Orson Scott Card das Konzept, was es bedeutet, ein „brillanter Student“ in einem akademischen Umfeld zu sein. Er weist darauf hin, dass Professoren Studenten, die ihre Lehren voll und ganz annehmen, oft für außergewöhnlich talentiert halten, während diese Studenten in Wirklichkeit möglicherweise einfach den manchmal fehlgeleiteten Ideen ihrer Dozenten folgen. Dies wirft Fragen über den Wert kritischen Denkens im Vergleich zur bloßen Akzeptanz von Autorität in der Bildung auf.
Die Erkenntnisse von Card regen zum Nachdenken über das Bildungssystem und die Merkmale an, die Brillanz wirklich auszeichnen. Anstatt Konformität und enthusiastische Zustimmung zu feiern, plädiert er für die Förderung unabhängigen Denkens und Skeptizismus unter den Studierenden. Dieser Ansatz würde echtes Verständnis und Innovation fördern und die Vorstellung in Frage stellen, dass Begeisterung allein Intelligenz bedeutet.