Für einen Journalisten, der in Gaza oder den besetzten Gebieten arbeitet, bietet ein PRESS-Ausweis bestenfalls begrenzten Schutz. Für einen palästinensischen Journalisten bietet es eindeutig überhaupt nichts.

Für einen Journalisten, der in Gaza oder den besetzten Gebieten arbeitet, bietet ein PRESS-Ausweis bestenfalls begrenzten Schutz. Für einen palästinensischen Journalisten bietet es eindeutig überhaupt nichts.


(For a journalist working in Gaza or the Occupied Territories, a PRESS badge offers limited protection at best. For a Palestinian journalist, it clearly offers none at all.)

📖 Neil Macdonald

🌍 Kanadisch

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Dieses Zitat unterstreicht die gefährliche Realität, mit der Journalisten konfrontiert sind, die in Konfliktgebieten wie Gaza und den besetzten Gebieten tätig sind. Es verdeutlicht die krasse Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen Sicherheit, die ein Presseausweis bietet, und der tatsächlichen Gefahr, insbesondere für lokale palästinensische Journalisten. In diesen Regionen, deren Umbrüche komplex und tief in geopolitischen Kämpfen verwurzelt sind, garantiert die bloße Anwesenheit von Presseausweisen keine Sicherheit oder Unparteilichkeit mehr. Lokale Journalisten, die häufig tiefe kulturelle und sprachliche Bindungen zu ihren Gemeinden haben, werden unabhängig von ihrem beruflichen Status häufig gezielt angegriffen, schikaniert oder behindert. Diese Situation offenbart eine besorgniserregende Voreingenommenheit und systemische Verletzlichkeit – während internationale Journalisten manchmal ein gewisses Maß an Schutz oder zumindest Anerkennung genießen, sind palästinensische Journalisten oft gerade aufgrund ihrer Identität oder ihrer kritischen Berichterstattung mit Feindseligkeit, Einschüchterung oder Gewalt konfrontiert. Das Zitat macht eindringlich deutlich, dass Presseausweise, die die Rechte und den Schutz des Journalismus symbolisieren, wirkungslose Schutzschilde für die Schwächsten sind. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf das umfassendere Thema der Pressefreiheit und -sicherheit und betont, dass ein echter Schutz für Journalisten über Symbole und Standardprotokolle hinausgehen und sich mit den zugrunde liegenden Machtdynamiken und Gefahren befassen muss, denen sie täglich ausgesetzt sind. Letztendlich fördert diese Überlegung das Verständnis, dass Journalismus unter solchen Bedingungen nicht nur ein Beruf, sondern auch ein Akt des Mutes, der Widerstandsfähigkeit und oft auch der Opfer ist, insbesondere wenn das Sicherheitsnetz, das durch internationale Standards oder Institutionen bereitgestellt wird, nicht die lokalen Reporter erreicht, die es wohl am meisten brauchen.

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Dezember 25, 2025

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