Das Zitat von Kurt Vonnegut Jr.s "Wampeters, Foma und Granfalloons" spiegelt einen mächtigen, aber beunruhigenden menschlichen Zustand wider, in dem das Leiden anderer, ob Individuen oder Nationen, oft übersehen wird. Durch die Behauptung, dass dieses Axiom sowohl für "Verlierer als auch für Gewinner" anwendbar ist, betont Vonnegut eine universelle Tendenz, Schmerzen und Schwierigkeiten zu ignorieren, unabhängig vom sozialen Ansehen oder Erfolg. Diese Haltung ist in verschiedenen globalen Kontexten wie kriegsgebundenen Ländern, Flüchtlingslagern und marginalisierten Gemeinschaften weit verbreitet, wodurch ein moralisches Versagen in menschlichen Einfühlungsvermögen und Bewusstsein hervorgehoben wird.
Dieser Begriff, Qual zu ignorieren, deutet auf eine signifikante Ablösung in gesellschaftlichen und individuellen Reaktionen auf das Leiden hin. Vonnegut listet zahlreiche Orte und Gruppen auf, von Vietnam bis hin zu indischen Reservierungen, wobei häufig Schmerzen beiseite gelegt werden. Diese Beobachtung fordert die Leser auf, über die gesellschaftlichen Normen nachzudenken, die eine solche Gleichgültigkeit bestehen lassen. Durch die Aufmerksamkeit auf diese ignorierten Kämpfe lädt Vonnegut uns ein, unsere eigenen Perspektiven auf Leiden und unsere Verantwortung gegenüber den Bedrängnissen zu überdenken, und fordert eine Verlagerung von Apathie zu Bewusstsein und Mitgefühl auf.