Da die Regierungen in den Taschen der Unternehmen sitzen, stellt sich die Frage: Wer wird diese mächtigste Institution kontrollieren? Die Wirtschaft ist mächtiger als die Politik und sie ist mächtiger als die Religion. Es muss also der selbstbewusste Verbraucher sein.
(Since the governments are in the pockets of businesses, who's going to control this most powerful institution? Business is more powerful than politics, and it's more powerful than religion. So it's going to have to be the vigilante consumer.)
Dieses Zitat unterstreicht den allgegenwärtigen Einfluss von Unternehmen und die Grenzen traditioneller politischer und religiöser Institutionen bei der Regulierung der Macht von Unternehmen. Wenn Regierungen stark von Unternehmen beeinflusst oder kontrolliert werden, verringert dies die Wirksamkeit der politischen Rechenschaftspflicht und der öffentlichen Aufsicht. In einem solchen Umfeld werden Verbraucher als die ultimative Kontrolle über das Unternehmensverhalten dargestellt – als „Bürgerwehr“, die über Kaufkraft verfügen, um Unternehmenspraktiken zu beeinflussen. Die Idee betont die Bedeutung des Verbraucherbewusstseins und des ethischen Konsums als eine Form des Aktivismus und legt nahe, dass Veränderungen dadurch entstehen können, dass Einzelpersonen fundierte Entscheidungen zugunsten verantwortungsbewusster Unternehmen treffen. Diese Perspektive ist überzeugend, weil sie die Verantwortung von entfernten politischen Strukturen und religiösen Institutionen auf alltägliche Individuen verlagert, die die Macht haben, den Markt durch Nachfrage zu gestalten. Es wirft jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit von Verbraucheraktivismus allein auf, insbesondere in einem hyperkommerzialisierten Umfeld, in dem Informationen manipuliert werden können und die Auswahlmöglichkeiten durch die Marktbeherrschung eingeschränkt sind. Letztendlich fordert das Zitat ein erhöhtes Verbraucherbewusstsein und unterstreicht das moralische Gewicht, das Käufer bei der Forderung nach unternehmerischer Verantwortung haben. Es liefert ein überzeugendes Argument dafür, dass selbstbestimmte Verbraucher angesichts des fest verankerten wirtschaftlichen und politischen Einflusses eine beeindruckende Kraft für gesellschaftlichen Wandel sein können, indem sie ethischere Geschäftspraktiken und soziale Verantwortung fördern.