Wenn sie das Ende eines Lebens erreichte, durfte es nicht sein, dass sie dem nächsten mit der schrumpfenden Angst vor etwas völlig anderem gegenüberstand – etwas, für das sie aufgrund ihrer gewohnten Vorstellungen, Ideale und Sehnsüchte ungeeignet war. Die kleinen Dinge des Lebens, so süß und vortrefflich sie auch sein mögen, dürfen nicht die Dinge sein, für die gelebt wird; das Höchste muss gesucht und befolgt werden; Das Leben im Himmel muss hier auf Erden beginnen.
(When she came to the end of one life it must not be to face the next with the shrinking terror of something wholly different-something for which accustomed thought and ideal and aspiration had unfitted her. The little things of life, sweet and excellent in their place, must not be the things lived for; the highest must be sought and followed; the life of heaven must be begun here on earth.)
Dieses Zitat aus „Anne of Green Gables“ von L.M. Montgomery betont, wie wichtig es ist, ein Leben zu führen, das mit den eigenen Idealen und Bestrebungen übereinstimmt. Der Autor schlägt vor, dass man den nächsten Lebensabschnitt nicht mit Angst vor dem Unbekannten angehen, sondern ihn als Fortsetzung seiner Reise annehmen sollte. Es ist wichtig, die höchsten Ziele anzustreben und sich nicht von den trivialen Aspekten des täglichen Lebens verzehren zu lassen.
Montgomery vermittelt, dass die kleinen Freuden des Lebens wertvoll sind, aber nicht der einzige Zweck des Lebens sein sollten. Stattdessen sollte der Einzelne danach streben, ein Leben zu führen, das seine höchsten Werte und Prinzipien widerspiegelt und es ihm ermöglicht, ein Gefühl der Erfüllung und Bestimmung zu erfahren. Die Idee, mit der Schaffung eines „himmlischen Lebens“ auf Erden zu beginnen, dient als Aufruf, ein Leben lang sinnvolle Ziele zu hegen und zu verfolgen.