Darauf kommt es vermutlich an – darauf, wie Sie verkaufen. Willkommen im 21. Jahrhundert, wo die einzige Meinung über Sie zählt, die nicht Ihre eigene ist. Bewerte meine Titten. Bewerte meinen Arsch. Bewerten Sie meine Kinder. Bewerten Sie mein Wesen. 1 Stern: Schrecklich. Dieses Wesen hinterließ in mir das Gefühl, dass ich mehr wollte.
(Which is what it all comes down to, I suppose – how you're selling. Welcome to the twenty-first century, where the only opinion of you that matters is the one that isn't your own. Rate My Tits. Rate My Ass. Rate My Children. Rate My Essential Being. 1 Star: Awful. This Being left me feeling like I wanted more.)
Dieses Zitat bietet eine scharfe Kritik an der Besessenheit der modernen Gesellschaft von externen Bestätigungen und oberflächlichen Urteilen. Es unterstreicht, wie wir von einer authentischen Selbsteinschätzung zur Wertschätzung der Meinungen anderer übergegangen sind, insbesondere derjenigen, die oberflächlich oder reduktiv sind. Der Ausdruck „wie Sie verkaufen“ deutet darauf hin, dass persönlicher Wert und Identität zu Gütern geworden sind, die eher von der Wahrnehmung als von der Substanz geprägt sind. Im digitalen Zeitalter haben Plattformen, die das Kommentieren, Bewerten und Rezensieren fördern, dieses Phänomen verstärkt und komplexe Personen oft auf vereinfachte Bewertungen oder Bezeichnungen reduziert.
Die Aufzählung der Bewertungen – „Rate My Tits, Rate My Ass, Rate My Children, Rate My Essential Being“ – dient als Parodie und verdeutlicht die Absurdität, alles an einer Person auf eine numerische Bewertung zu reduzieren. Es enthüllt die Oberflächlichkeit von Online-Interaktionen, bei denen selbst die wichtigsten Aspekte des Lebens flüchtigen Urteilen unterliegen. Der Satz „1 Stern: Schrecklich“, gepaart mit der Überlegung, dass das verlassene Wesen das Gefühl hatte, mehr zu wollen, deutet auf eine Sehnsucht nach Tiefe, Authentizität und echter Verbindung in einer Kultur hin, die von Bewertungen und Erscheinungen besessen ist.
Dieses Zitat regt zur Selbstbeobachtung darüber an, wie stark gesellschaftliche Werte von externen Meinungen beeinflusst werden. Es fordert uns heraus, die Bedeutung zu berücksichtigen, die wir den Wahrnehmungen anderer beimessen, und ermutigt uns, eine Bestätigung von innen heraus zu suchen, anstatt von außen auferlegten Standards. Letztendlich erfordert es eine Neubewertung dessen, was wir an uns selbst und anderen als wertvoll erachten, inmitten einer immer oberflächlicheren Landschaft der sozialen Validierung.