Ein Leser kann nie sagen, ob es sich um einen echten oder einen imaginären Fingerhut handelt, denn zum Zeitpunkt des Lesens sind sie identisch. Es ist ein Fingerhut. Es steht im Buch.
(A reader can never tell if it's a real thimble or an imaginary thimble, because by the time you're reading it, they're the same. It's a thimble. It's in the book.)
Dieses Zitat unterstreicht die fließende Grenze zwischen Realität und Vorstellungskraft in der Literatur. Sobald eine Geschichte gelesen wird, werden ihre Elemente Teil des Geistes des Lesers und verwischen die Grenzen zwischen dem Greifbaren und dem Fiktionalen. Es betont, dass Bücher die Macht haben, uns dazu zu bringen, die Wahrnehmung in Frage zu stellen und das Reale mit dem Imaginären zu verschmelzen, wodurch ein gemeinsamer Raum entsteht, in dem Unterschiede verschwinden. Das Bild eines Fingerhuts dient als einfaches, aber tiefgreifendes Symbol dieser Verschmelzung und erinnert uns daran, dass die Essenz einer Geschichte oft in unserer Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit ihr liegt und nicht in ihrer inneren Realität.