...wie ein Sandkorn, das in die Schale einer Auster gelangt. Was ist, wenn das Korn keine Perle werden will? Wird es jemals gebeten, leise herauszuklettern und seine alte Position als Stück Meeresboden einzunehmen?
(...like a grain of sand that gets into an oyster's shell. What if the grain doesn't want to become a pearl? Is it ever asked to climb out quietly and take up its old position as a bit of ocean floor?)
In „The Blue Sword“ untersucht Robin McKinley die Idee der Transformation und den Druck, sich einer vorgegebenen Rolle anzupassen. Die Metapher eines Sandkorns, das in die Schale einer Auster eindringt, symbolisiert unerwartete Veränderungen und die Erwartung, dass man sich an solche Umstände anpassen muss. Das Beispiel wirft wichtige Fragen zur Identität und zum Begriff der Wahl angesichts der Transformation auf.
Der Text postuliert außerdem ein zum Nachdenken anregendes Szenario, in dem das Korn, anstatt sein Schicksal als Perle anzunehmen, zu seiner früheren Existenz im Ozean zurückkehren möchte. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf den oft übersehenen Wunsch nach Autonomie und dem Recht, unverändert zu bleiben, und stellt die Annahme in Frage, dass jede Veränderung vorteilhaft oder erwünscht sei. McKinley fängt die Spannung zwischen Potenzial und persönlicher Handlungsfähigkeit wunderbar ein.