Viele Romanautoren nehmen klar definierte, präzise Charaktere, deren Geschichten manchmal von mittelmäßigem Interesse sind, und stellen sie in einen wichtigen historischen Kontext, der trotz allem zweitrangig bleibt.
(Many novelists take well-defined, precise characters, whose stories are sometimes of mediocre interest, and place them in an important historical context, which remains secondary in spite of everything.)
Dieses Zitat unterstreicht einen gängigen literarischen Ansatz, bei dem Autoren detaillierte, gut gezeichnete Charaktere schaffen, aber oft historischen oder kontextuellen Schauplätzen Vorrang vor den eigenen Erzählungen der Charaktere geben. Dies deutet darauf hin, dass in vielen Fällen der Hintergrund oder das historische Milieu die persönlichen Geschichten überschatten könnte, was möglicherweise darauf hindeutet, dass Charaktere allein ohne einen bedeutenden Schauplatz nicht genug Gewicht haben oder dass Autoren manchmal den historischen Kontext eher als Hintergrund als als Mittelpunkt nutzen. Es lädt zum Nachdenken über das Gleichgewicht zwischen Charakterentwicklung und der Bedeutung des Schauplatzes beim Geschichtenerzählen ein und darüber, ob das wahre Wesen eines Romans eher in seinen Charakteren oder seinem historischen Rahmen liegt.