Das ist das Schlimmste am Erwachsenwerden, und ich fange an, es zu begreifen. Die Dinge, die du dir als Kind so sehr gewünscht hast, kommen dir nicht halb so wunderbar vor, wenn du sie bekommst
(That's the worst of growing up, and I'm beginning to realize it. The things you wanted so much when you were a child don't seem half so wonderful to you when you get them)
Das Zitat aus „Anne auf Green Gables“ unterstreicht eine gemeinsame Realität des Erwachsenwerdens: die Desillusionierung, die oft mit dem Erwachsensein einhergeht. Als Kinder sehnen wir uns oft nach bestimmten Dingen und glauben, dass sie uns Glück und Erfüllung bringen. Wenn wir diese Wünsche jedoch endlich verwirklichen, haben sie nicht mehr den gleichen Reiz, was zu einem Gefühl der Enttäuschung und einer Neubewertung unserer Wünsche führt. Dies spiegelt die Komplexität der Reife und den damit verbundenen Perspektivwechsel wider.
L.M. Montgomery fängt in diesem Zitat eine ergreifende Wahrheit über die menschliche Natur ein, die von der bittersüßen Reise des Erwachsenwerdens spricht. Es erinnert uns daran, dass die Aufregung und Einfachheit der Kindheitswünsche verblassen kann und tiefere Wahrheiten über Zufriedenheit und Zufriedenheit offenbaren. Wenn wir älter werden, stellen wir möglicherweise fest, dass Glück nicht darin liegt, unsere Kindheitsträume zu verwirklichen, sondern darin zu verstehen, worauf es im Leben wirklich ankommt.