Die von den Römern in Libyen geschaffene Ordnung der Dinge beruhte im Wesentlichen auf einem Kräftegleichgewicht zwischen dem Nomadenreich Massinissa und der Stadt Karthago.
(The order of things established by the Romans in Libya rested in substance on a balance of power between the Nomad kingdom of Massinissa and the city of Carthage.)
Dieses Zitat unterstreicht das empfindliche geopolitische Gleichgewicht im alten Libyen und betont das Zusammenspiel zwischen nomadischen Königreichen und städtischen Zentren. Es unterstreicht, dass die Machtdynamik oft auf einem strategischen Gleichgewicht beruht, das verhindert, dass eine Fraktion andere überwältigt. Solche Gleichgewichte prägen die politische Landschaft und begünstigen Phasen der Stabilität und des Konflikts. Wenn man über die Geschichte nachdenkt, wird deutlich, dass die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts diplomatisches Geschick und Anpassungsfähigkeit erfordert – Lehren, die auch in der modernen Geopolitik weiterhin relevant sind.